Das Berliner Start-up will Schüler von der Grundschule bis zum Abi mit Erklärvideos und Übungen zu allen Fächern begleiten.

14.000 Lern- und Erklärvideos, 41.500 interaktive Übungen, 30.500 Arbeitsblätter zum Download und ein Hausaufgaben-Chat: Mit diesem Paket unterstützt Sofatutor Schüler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Online seit April 2009, zählt die Nachhilfeplattform aktuell über 200.000 Nutzer. Für die Weiterentwicklung hat das Berliner Start-up nun drei Millionen Euro eingeworben.

Angeführt wurde die nunmehr vierte Finanzierungsrunde laut Sofatutor von Frog Capital. Das in London ansässige VC-Unternehmen ist in Deutschland unter anderem am Berliner Immobilien-Start-up McMakler beteiligt. Weitere Geldgeber sind Acton Capital Partners mit Sitz in München, JCMB (Hamburg), die Investitionsbank Berlin mit ihrem Fonds Kreativwirtschaft Berlin sowie der Berliner Schulbuchverlag Cornelsen.

Monatliche Abo-Gebühren

Man sei überzeugt davon, dass Sofatutor das Potenzial habe, Deutschlands größte Lernplattform zu werden, sagt Jens Düing, Partner bei Frog Capital. „Überzeugt haben uns das große Angebot an Lerninhalten für die Klassenstufen eins bis dreizehn, sowie die nachweisbaren Lernerfolge von Sofatutor bei den Nutzern.“

Zu den Konkurrenten des Berliner Start-ups gehört der in Hamburg ansässige Anbieter Scoyo, der seinen Fokus allerdings auf die Klassen eins bis sieben legt. Der Markt gilt als attraktiv: Aktuell gibt es in Deutschland an allgemeinbildenden Schulen über acht Millionen Schüler. Für den Zugang zu Sofatutor.com werden je nach Paket knapp 15 beziehungsweise 20 Euro monatlich fällig.