Die Freelancer-Plattform Smartjobr erhält Unterstützung durch einen weiteren Business Angel. Das Geld fließt unter anderem in die Weiterentwicklung des Produkts. 

Der ehemalige Chemie-Unternehmer und Berater Rüdiger Funke steigt als Business Angel bei der Freelancer-Plattform Smartjobr ein. Funke soll Smartjobr sowohl finanziell als auch mit seinem internationalen Vertriebs-Know-how und Netzwerk zur Seite stehen. Wie hoch die investierte Summe ist, wollte Gründer und COO Nils Kreyenhagen auf Nachfrage von WirtschaftsWoche Gründer nicht verraten.

Das Geld soll in die Internationalisierung und Weiterentwicklung des Produkts fließen. „Unser Angebot war bisher rein App-basiert, nun arbeiten wir auch an einer Weblösung“, so Kreyenhagen.

Nutzer aus 39 Ländern

Im August 2017 konnte das Hannoveraner Start-up die Beteiligungsgesellschaft Rulebreaker als ersten Investor und strategischen Partner für sich gewinnen, hinter dem bekannte Köpfe aus der Wirtschaft wie Prof. Dr. Utz Claassen, Oliver Blume, Gründer der easyApotheke sowie des innovativen Hotelkonzepts BoxHotel, und der Trend- und Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky stehen. Claassen ist außerdem als Privatinvestor an Smartjobr beteiligt.

Das 2015 von Pascal Wabnitz (CEO) und Nils Kreyenhagen (COO) gegründete Start-up will Freelancer mit möglichen Auftraggebern zusammenbringen. Wer nach einem Freiberufler sucht, stellt eine Beschreibung des Auftrags anhand von Hashtags ein. Ähnlich wie beim Kurznachrichtendienst Twitter finden Interessierte über diese Schlagwörter zusammen – und können über das Portal auch die Buchung abschließen. Der Dienst ist vor allem für kreative und digitale Jobs gedacht. Eigenen Angaben zufolge nutzen zurzeit User aus 39 Ländern das Angebot.