Die Smart-Home-Technologie gilt als Wachstumsbranche. Davon profitieren auch Start-ups. 

Von Daniela Schumacher

Die Tür weiß, wer das Gebäude betreten darf. Am Spiegel liest ein Avatar Nachrichten vor. Und in der Küche unterstützt ein virtueller Kochassistent beim Backen. Was nach einem Science-Fiction-Film klingt, wird mit Smart-Home-Technologien Realität. Smart-Home gilt als Wachstumsbranche der Zukunft. Die vernetzten Geräte sollen den Komfort steigern, den Energieverbrauch senken, die Gesundheit erhalten und die Sicherheit erhöhen. Daraus ergeben sich für Start-ups große Chancen.

Darauf hofft zumindest auch das Unternehmen Vilisto. Christoph Berger hat gemeinsam mit Lasse Stehnken und Malte Marwede das Konzept für ein innovatives Heizkörperthermostat entwickelt. Die Besonderheit: Es lernt gewissermaßen ständig dazu. Durch Sensorik erkennt das Thermostat automatisch, wer sich im Raum befindet.

Außerdem berechnet das Gerät aufgrund der Wettervorhersage, wie der Raum auf die Außentemperatur reagiert. Dadurch ist es nach Aussage der Gründer möglich, bis zu 32 Prozent der Heizkosten zu sparen.

Bright Intuition wiederum hat sich auf die Innenbeleuchtung spezialisiert. Das Start-up hat ein intuitives Lampensystem entwickelt, das sich sich per App bedienen lässt. Alle Lampen im Netzwerk können durch Helligkeit und Farbe die Atmosphäre im Raum verändern. Wer in der Smart-Home-Branche als Gründer erfolgreich sein will, kann bei verschiedenen Stellen um Hilfe fragen.

Mark Schleicher, Gründer von Bright Intuition, wurde vom Founder Institut in Berlin unterstützt: „Das Institut bringt gute Start-ups mit guten Mentoren zusammen.“ Um schnell Prototypen zu bekommen, hat er sich an das Munich Maker Lab gewendet.