Klavierspielen lernen via App: Damit spielte sich das Unternehmen in die Download-Charts. Vor einem Jahr waren die Berliner unser Start-up der Woche. Jetzt haben wir bei Mitgründer Florian Plenge nachgefragt: Ist die Stimmung aktuell eher Dur oder Moll?

Die vergangenen zwölf Monate waren …
…super spannend und erfolgreich. Menschen aus 187 Ländern, von Afghanistan bis Sambia, haben über 200.000 Lektionen mit Skoove Klavier gespielt. Wir freuen uns jeden Tag über begeistertes Feedback unserer Kunden, die endlich ihren Traum vom Klavier spielen verwirklichen können.

Der größte Erfolg war …
…erstens der Launch unserer iPad Version im März. Die Skoove iPad App wurde weltweit von Apple gefeatured. Wir sind damit vom Stand weg auf Spitzenplätzen in den Bildungscharts gelandet. Zweitens freuen wir uns, dass Skoove jetzt mit vielen Keyboards zusammen ausgeliefert wird, z.B. mit ausgewählten Keyboards bei Amazon und den führenden Musikinstrumente-Herstellern Alesis und Roland. Drittens konnten wir unsere zweite Finanzierungsrunde abschließen.

Die wichtigste Lektion war …
… dass wir für unsere ambitionierten Pläne deutlich mehr Entwicklungspower brauchen als wir vor einem Jahr im Team hatten. Die Suche nach guten Entwicklern hat etwas gedauert und jetzt haben wir ein starkes internationales Team zusammen – inklusive eines neuen sehr erfahrenen CTOs.

Der Umsatz hat sich in den vergangenen zwölf Monaten …
… wie geplant vervielfacht. Insbesondere die Einführung von langfristigen Abos hat sich positiv ausgewirkt.

Mit dieser Entwicklung sind wir …
… sehr zufrieden. Insbesondere freut es uns, dass unsere Kunden schon sehr international sind: Der Großteil unserer Schüler kommt aus den USA, gefolgt von Deutschland und Großbritannien.

Schwarze Zahlen schreiben wir …
… noch lange nicht. Musik-Unterricht ist ein sehr großer B2C Markt mit ca. 25 Milliarden Euro Jahresvolumen. Wir stehen am Anfang der Digitalisierung und werden weiter aggressiv wachsen. Sprich, wir planen in den nächsten Jahren weiter zu investieren.

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich …
…im letzten Jahr verdoppelt. Wir haben jetzt 15 Mitarbeiter in unserem Büro in Berlin Kreuzberg. Unternehmenssprache ist Englisch, unsere Mitarbeiter kommen aus sieben Ländern.

Einen Exit planen wir …
…in den nächsten Jahren nicht. Wir, die beiden Gründer Stephan und Florian, haben Skoove als echtes Herzensprojekt gegründet. Es ist noch ein sehr spannender Weg vor uns, bis wir Skoove als Synonym für Musiklernen etabliert haben.

Die größte Herausforderung in den nächsten zwölf Monaten wird …
… unseren fundierten Musikunterricht bis Mitte 2018 auf weitere Endgeräte und Märkte zu erweitern und mit dem Ausbau unseres interaktiven Angebots noch mehr der motivierten Einsteiger zu Klavierspielern zu machen!