Skoove, der digitale Klavierlehrer aus Berlin, erhält 1,2 Millionen Euro von der Investitionsbank Berlin und der Egora Holding.

Das Berliner Start-up Skoove erhält eine Finanzierung in Höhe von 1,2 Millionen Euro von der Beteiligungsgesellschaft der Investitionsbank Berlin (IBB-Bet) und der Münchner High-Tech Investmentgruppe Egora Holding. Außerdem gaben die Gründer bekannt, dass die Musik-Lernplattform ab sofort für iOS verfügbar ist.

Florian Plenge und Stephan Schulz brachten das Unternehmen im November 2015 auf den Markt. Beide arbeiteten zuvor beim Berliner Musikspezialisten Native Instruments. Über den virtuellen Klavierlehrer können die Nutzer in verschiedenen Lektionen online Klavier spielen lernen. Kern des Robo-Musiklehrers ist eine mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie entwickelte Software, die erkennt, ob der Schüler die richtigen Töne und Akkorde trifft und passendes Feedback gibt.

Nutzer in 187 Ländern

Eigenen Angaben zufolge haben bereits Menschen aus 187 Ländern diese Möglichkeit genutzt und insgesamt über 200.000 Lektionen mit Skoove gespielt.

Skooves Vorbild ist die erfolgreiche Berliner Sprachlernplattform Babbel. „Mehr als 25 Prozent der Menschen, die Sprachen lernen, tun das inzwischen online“, sagte Plenge gegenüber Wirtschaftswoche.. Bei Instrumenten liege der Anteil jedoch noch im einstelligen Prozentbereich – ein großes Potenzial also. „Wir wollen das Babbel für Musik lernen werden.”