Das Würzburger Start-up Scoutbee erhält vier Millionen US-Dollar. Das Kapital soll in die Eröffnung eines Standortes in den USA sowie in die Produktentwicklung fließen.

Das Würzburger Technologieunternehmen Scoutbee sichert sich im Rahmen einer von HV Holtzbrinck Ventures und 42CAP angeführten Seed-Runde vier Millionen US-Dollar Wagniskapital. Zu den weiteren Investoren gehören der amerikanisch Softwarespezialist Toba Capital sowie bestehende Business Angels.

Das eingesammelte Kapital fließt in die technologische Weiterentwicklung des Produkts und die Eröffnung eines Standortes in den USA.

„Scoutbee gehört zu der Art Unternehmen, in die HV gerne investiert – ein ambitioniertes und fachlich erfahrenes Gründerteam mit einem digitalen Produkt, das global skalierbar ist und industrieübergreifend Herausforderungen löst“, erklärt Jan Miczaika, Partner des Wagniskapitalgebers HV Holtzbrinck Ventures, der sich bereits an mehr als 165 Unternehmen beteiligt hat, darunter Zalando, Delivery Hero, FlixBus und Scalable Capital.

Ausschreibungsverfahren digital abwickeln

Das 2015 von Gregor Stühler, Lee Galbraith und Christian Heinrich gegründete Start-up bietet Unternehmen eine globale Suchmaschine, durch die sie passende Lieferanten identifizieren und das Ausschreibungsverfahren digital abwickeln können. Scoutbees eigens entwickelte künstliche Intelligenz unterstützt alle Phasen dieses Vorgangs: Sie sammelt und aggregiert Datensätze, erstellt auf dieser Basis Lieferantenprofile und klassifiziert diese anhand ausgewählter Parameter für den Nutzer.

Zu den Kunden von Scoutbee gehören Audi oder Bosch Rexroth. Eigenen Angaben zufolge kann das Unternehmen siebenstellige Umsatzzahlen vorweisen.