Schauspieler Matthias Schweighöfer startet ein Netflix für deutsche Expats. Und das Versicherungs-Start-up Knip hat Ärger. Der Wochenrückblick.

Der Markt für InsurTech, also Versicherungs-Start-ups, boomt derzeit. Mit Knip liefert sich einer der bekanntesten Anbieter derzeit eine Schlammschlacht mit einem der größten Versicherer. Helsana, die größte Krankenversicherung der Schweiz, hatte die Zusammenarbeit mit dem Start-up aufgekündigt und vor allem Datenschutzbedenken in Bezug auf Gesundheitsdaten geltend gemacht.

Knip-Gründer Justus wehrt sich nun in einem langen Beitrag für das Fachmagazin „Versicherungsbote“ und schreibt: „Die in dem Schreiben gestreute Falschinformation, man wolle keine gesundheitsrelevante Daten mit uns teilen – was sowieso niemals passiert – können wir nur als bewusste Verunsicherungstaktik deuten“.

In den vergangenen Jahren war die Code_n-Halle einer der Höhepunkte auf der CeBit. Nun wird der Start-up-Wettbewerb der GFT erstmal nicht in Hannover stattfinden. Stattdessen wird es im September das new.New Festival in Karlsruhe geben – erste Details wurden nun bekannt.

Gleich mehrere deutsche Start-ups konnten sich in dieser Woche über Erfolge in den USA freuen: Babbel wurde als einziges deutsches Start-up von Fast Company in die Liste der 50 innovativsten Unternehmen der Welt aufgenommen. Und Protonet zieht in den renommierten Y-Combinator ein.

Auf die USA und andere Auslandsmärkte zielt auch Matthias Schweighöfer. Der beliebte Schauspieler startet eine Art Netflix für deutsche Expats: Der Streamingdienst Panatflix soll deutsche Filme im Ausland zugänglich machen.

Das geheimnisumwittertste Berliner Start-up ist Telegram. Die Macher des als besonders sicher geltenden Messengers, der deshalb angeblich auch von ISIS-Mitgliedern genutzt wird, flohen einst aus Russland in die deutsche Hauptstadt. Doch ob und wo sie da wirklich sitzen ist unklar. Gründerszene hat sich daher auf Spurensuche begeben und mehr Fragen als Antworten gefunden: „Schließlich ist durch das Unternehmenskuddelmuddel völlig unklar, welchen Datenschutzregeln sich Telegram verpflichtet fühlt – den strengen deutschen, den etwas laxeren britischen oder gar den kaum vorhandenen US-amerikanischen? Wahrscheinlich ist die richtige Antwort: Telegram unterwirft sich nur seinen eigenen Regeln.“