In einer Serie-A-Finanzierungsrunde hat Scalable Capital sieben Millionen Euro eingesammelt – auch von neuen Investoren.

Während Vermögensverwalter oft ein hohes Startkapital verlangen, können Anleger bei Scalable Capital ab 10.000 Euro anlegen. „Jemand, der jedes Risiko ausschließen möchte, ist bei uns falsch. Aber wir versuchen, Risiken so transparent und konstant wie möglich zu halten“, sagte Mitgründer Erik Podzuweit in einem Interview mit WirtschaftsWoche Gründer. Nun hat das Münchner Fintech-Start-up sieben Millionen Euro eingesammelt, unter anderem von Holtzbrinck Ventures und Tengelmann Ventures. Mittlerweile hat Scalable Capital nun ein Finanzierungsvolumen von elf Millionen Euro.

„Mit dem frischen Kapital werden wir unser deutsches und britisches Geschäft weiter ausbauen. Außerdem wollen wir gezielt in neue Märkte expandieren und zum führenden automatisierten Investmentmanager in Europa werden“, schreibt das Start-up in einer Mitteilung. Gegründet wurde Scalable Capital Ende 2014 von Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French, Patrick Pöschl und Stefan Mittnik. Inzwischen hat das Unternehmen – eigenen Angaben zufolge – 32 Mitarbeiter in München und London.

Scalable Capital konnte bereits mehr als 500 Kunden gewinnen und finanziert sich über eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,75 Prozent der Anlagesumme. Das Start-up ist eines der wenigen mit Erlaubnis der Finanzaufsicht BaFin für die Verwaltung von Kundengeld. Parallel zu Deutschland hat das Unternehmen auch eine Lizenz des britischen Regulierers FCA erhalten, um sein Konzept auch auf der Insel anzubieten.