Das Münchner Verlagshaus Burda investiert in den E-Commerce-Anbieter Roast Market. Über die Höhe der Beteiligung wurde nichts bekannt.

Burda macht jetzt auch in Kaffee. Das Münchner Verlagshaus beteiligt sich am Frankfurter Start-up Roast Market. Auf der 2015 von Boris Häfele und Philip Müller gestarteten Online-Plattform werden deutsche und internationale Kaffeesorten sowie Zubehör angeboten. Über die Höhe der Beteiligung haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Bereits vor diesem Schritt hatte Burda Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Roast Market gesammelt und im so genannten „media-for-revenue Modell“ mit dem Unternehmen zusammengearbeitet, bei dem in verschiedenen Burda-Print-Magazinen per Anzeige auf Roast Market  aufmerksam gemacht wurde. Im Gegenzug erhielt Burda eine Umsatzbeteiligung.

Sechsstellige Summe im Jahr 2016 erhalten

Wegen des großen Erfolgs werde die Partnerschaft nun mit einer direkten Beteiligung Burdas an Roast Market unterlegt, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage.

„Der adressierbare Markt in Deutschland ist rund fünf Milliarden Euro groß und online noch unterpenetriert. Das vorhandene Potential ist riesig und daran wollen wir teilhaben. Die bisherige Zusammenarbeit hat gezeigt, dass unsere Zeitschriften das E-Commerce-Angebot deutlich befeuern. Die Partnerschaft funktioniert für beide Seiten hervorragend. Umso mehr freut uns die Beteiligung“, begründet Burkhard Graßmann, BurdaNews-Geschäftsführer, den Schritt.

Bereits im Jahr 2016 erhielt Roast Market eine hohe sechsstellige Summe von einem Konsortium aus Privatinvestoren, darunter der ehemalige windeln.de-Marketingleiter Oliver Zenglein, der ehemalige Managing Partner und Spezialist im Bereich Consumer Business der Unternehmensberatung Deloitte, Peter Thormann sowie der Finanzvorstand von Sixt Julian zu Putlitz.