Das Software-Start-up sammelt 1,5 Millionen Euro ein und will den amerikanischen Markt erobern. Auch ein anderes Tech-Unternehmen tastet sich dort weiter vor.

Bislang hatten die fünf Gründer das 2016 gegründete Start-up selbst finanziert, jetzt erhält Replex eine Seed-Finanzierung in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Das Geld stammt vom High-Tech Gründerfonds, EnBW New Ventures, der eValue AG und dem amerikanischen Entrepreneur Investment Fund. Replex sammelt Informationen von Cloud-Providern ein, stellt physische und virtuelle Rechenkapazitäten in Echtzeit da und macht sie nutzbar.

Das Geld will das in Duisburg gegründete Start-up nun vor allem dazu nutzen, um jenseits des Atlantiks richtig Fuß zu fassen: „Unser Fokus ist nun der US-Markt, da wir hier das größte Potenzial sehen“, sagt Replex-Geschäftsführer Patrick Kirchhoff.

Starthilfe dank Accelerator-Programm

Vortasten in den USA konnte sich das Start-up schon im vergangenen Jahr als Teilnehmer des German Accelerator Tech. Das Accelerator-Programm wird vom Bund gefördert und soll deutschen Start-ups den Eintritt in den amerikanischen Markt erleichtern.

Diese Chance erhält nun auch das Berliner Start-up Movingimage. Das Unternehmen bietet eine gesicherte Videoplattform für den Unternehmenseinsatz an und wurde jetzt in den German Accelerator Tech aufgenommen.

Movingimage ist bereits jetzt mit Standorten in Tokio, New York und San Francisco weltweit vertreten, setzt aber dennoch große Hoffnungen in das Accelerator-Programm. „Da wir eine äußerst ehrgeizige Internationalisierungsstrategie verfolgen, konnte uns gar nichts besseres passieren“, sagt Rainer Zugehör, Gründer und CEO von Movingimage. „Die USA sind der Schlüsselmarkt für unsere Globalisierung.“