Seine neue Coworking-Fläche eröffnet der Anbieter im Sommer in prominenter Lage. Auch anderswo wächst die Zahl der Arbeitsplätze für Freiberufler.

Vom Kaufhaus zum Coworking-Space: Der Anbieter Rent24 will im Sommer in Berlin einen neuen Standort mit 7200 Quadratmeter eröffnen. Bis zu 600 Arbeitsplätze in Büros und auf offener Fläche sollen auf sechs Etagen entstehen, teilt das Unternehmen heute mit. Der Coworking-Space entsteht in einem ehemaligen Kaufhaus in prominenter Lage – in der Oberwallstraße zwischen Berliner Dom und Gendarmenmarkt.

Die Nachfrage nach den neuen Räumen sei bereits jetzt groß: „Anfragen und großes Interesse bestehen sowohl von Startups als auch von großen Firmen“, teilt das Unternehmen mit. Rent24 betreibt aktuell bereits drei Coworking-Standorte in Berlin, dazu kommen Dependancen in vier weiteren Städten. Für den neuen Standort kooperiert das Unternehmen mit dem Immobilien-Entwickler Cells. „Das Konzept von Rent24 ergänzt den Mietermix des gesamten Gebäudekomplexes ideal“, sagt Norman Schaaf, Geschäftsführer des Entwicklers.

Die Nachfrage nach Standorten für neue Arbeitsorten und -arten ist weiter hoch – gleichzeitig wird die Konkurrenz der Anbieter um Fläche und Freelancer nicht nur in der Hauptstadt immer größer. In Hamburg hat etwa Anfang April der Anbieter Friendfactory einen Workspace eingerichtet, in dem abgetrennte Büros mit Gemeinschaftsflächen zusammengebracht werden. Auch Rent24 will in der Hansestadt einen „Coworking-Campus“ errichten. In die offenen Flächen mieten sich immer häufiger auch Teams von Konzernen und Unternehmen ein, um von dem kreativen Austausch zu profitieren oder Innovationsprojekte in alternativer Umgebung voranzutreiben.