reINVENT erhält ein siebenstelliges Investment. Die Gründer des Münchener Unternehmens wollen mit ihrer Software die Digitalisierung der Baubranche vorantreiben.

Finanzspritze für reINVENT: Das Münchener Construction Tech-Start-up, das eine Software entwickelt hat, die den Kommunikationsprozess zwischen Bauträgern und Bauherren digitalisieren will, erhält eine niedrige siebenstellige Summe für den Ausbau der Vertriebsstruktur und für die Entwicklung neuer Features. Geldgeber sind Bayern Kapital, der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Foundamental und Astutia Ventures.

„Die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft steckt noch in den Kinderschuhen. Zudem steigt die Bautätigkeit in Bayern im Bereich der Wohnimmobilien, gleichzeitig beklagen viele Bauträger ausufernde Kosten. Die Software von reINVENT ermöglicht, schneller unter Einhaltung der Budgets zu bauen”, erklärt Dr. Georg Ried, Geschäftsführer von Bayern Kapital, sein Interesse am Start-up.

Fehlerhafte Kommunikation als Kostenfalle

Analysen zeigen, dass bis zu 30 Prozent der Kosten von Bauprojekten durch Ineffizienzen, Fehler oder unbestimmte Kommunikation verursacht werden. Das führt zu Zeitverzögerungen und Überschreitungen von Budgets im Bauablauf. Damit zielt die reINVENT-Software, die derzeit noch hauptsächlich im Wohnbereich zum Einsatz kommt, auf Bauträger, Projektentwickler, Architekten, Planungsbüros oder Baufirmen. Das Team um Gründer David Uhde plant nun schrittweise die Ausdehnung der Funktionalitäten auf die Bereiche Büro-, Handels- und Hotelimmobilien. Zudem soll das Vertriebspersonal aufgestockt und regional verbreitert werden.