Der Online-Shop für den An- und Verkauf gebrauchter Produkte reBuy erhält 21 Millionen Euro. Auch das sechsköpfige Management gehört zu den Investoren.

Gebrauchte Bücher, CDs, Konsolen, Handys – wer auf der Seite des Berliner Re-Commerce-Start-ups reBuy stöbert, fühlt sich fast wie bei einem Gang über den Flohmarkt. Nur, dass man dabei statt durch die Kälte zu spazieren zu Hause im Warmen vor dem Bildschirm sitzt.

Jetzt hat das Unternehmen mit seiner Idee „Ressourcen und Geldbeutel“ zu schonen, existierende und neue Investoren aus dem In-und Ausland überzeugt und 21 Millionen Euro erhalten. Lead-Investor ist das Private Equity Team von Evoco, das zuvor auch schon in reBuy investiert war.

Internationalisierung vorantreiben

Neu an Bord sind der in London ansässigen Investment Fonds von Headway Capital Partners und Keyhaven Capital Partners. Auch das eigene sechsköpfige Management, bestehend aus Wolfgang Röbig, Torsten Schero, Philipp Gattner, Tim Fronzek, Daniel Freudenberger und Klaus Mitterer, steckte Geld in das Unternehmen.

„Es gibt keinen besseren Weg den Kunden, Kollegen und Investoren zu zeigen, wie sehr wir an reBuy und unser Geschäftsmodell glauben“, sagt Torsten Schero, CEO bei reBuy.

Das 2009 in Berlin gestartete reCommerce-Unternehmen beschäftigt eigenen Angaben zufolge aktuell 500 Mitarbeiter und ist in Österreich, Frankreich und den Niederlanden aktiv. Mit dem Geld soll vor allem die Internationalisierung vorangetrieben werden.