Das schwedische Start-up hat Zouk Capital und Hermes GPE als Investoren gewonnen. Nun soll die Internationalisierung weiter vorangetrieben werden. 

Die Magazin-Flatrate Readly hat eine Serie-B-Finanzierungsrunde mit einem Volumen von über 13 Millionen Euro abgeschlossen. Beteiligt daran sind Zouk Capital und Hermes GPE sowie die bisherigen Investoren, gab das Unternehmen heute bekannt. Auch der Commercial Growth Fund von Channel 4 und der Aggregate Media Fund gehörten zu den Geldgebern.

Mit dem frischen Kapital soll das Wachstum in den bestehenden Märkten ausgebaut und die Internationalisierung weiter vorangetrieben werden. Man freue sich über die Unterstützung, sagt Per Hellberg, CEO bei Readly. „Es gibt uns die Möglichkeit, unsere vielfach ausgezeichnete App mit immer mehr Magazinen in einer Flatrate zu noch mehr Nutzern zu bringen. So können wir die Verlagshäuser beim Übergang in das digitale Lesezeitalter immer besser unterstützen.“

Flatrate für 2.000 Zeitschriften

Readly kooperiert nach eigenen Angaben weltweit mit über 400 Verlagen und stellt aktuell mehr als 2.000 Zeitschriften in einer Flatrate zur Verfügung. In Deutschland ist das 2012 gegründete schwedische Start-up seit Ende 2014 aktiv. Außer in Schweden und Deutschland gibt es Niederlassungen in Großbritannien un den USA. Hierzulande kostet der Zugang 9,99 Euro monatlich. Damit können bis zu fünf Nutzer pro Account Zeitschriften im digitalen Format unbegrenzt und ohne Werbeeinblendungen lesen.

„Weltweit wird der Markt für Verbrauchermagazine auf fast 35 Milliarden Euro geschätzt. Readly hat sich in den letzten Jahren in sehr kompetitiven Märkten wie Schweden, Großbritannien oder auch Deutschland durchgesetzt und ist damit als europäischer Marktführer wesentlich an der Gestaltung dieses Bereichs beteiligt”, sagt Nathan Medlock, Partner bei Zouk Capital. Der Private-Equity- und Infrastrukturfonds investiert vornehmlich in Technologie-getriebene Wachstumsunternehmen, die Wert auf nachhaltiges Wirtschaften legen.