Protonet bekommt Geld, Emmas Enkel schließt Filialen und Start-ups berichten, was Design Thinking wirklich bringt. Der Wochenrückblick.

Als Protonet seine sicheren Server über die Crowd finanzierte, stellten die Hamburger gleich zwei Mal Weltrekorde auf. Inzwischen ist das Start-up auch auf dem US-Markt – mit Unterstützung des renommierten Y Combinators. Und dort hat Protonet offenbar auch neues Geld eingeworben: 1,6 Millionen Dollar, wie t3n herausgefunden hat.

Kapital gibt es auch für Exporo: Die Hamburger betreiben eine Crowdinvesting-Plattform für Immobilien und haben dafür nun 8,2 Millionen Euro eingesammelt, unter anderem von e.ventures, Holtzbrinck Ventures, Sunstone Capital. Exporo hat seit 2014 bislang 18 Immobilienprojekte mit finanziert und dabei 19 Millionen Euro vermittelt. Für fünf abgeschlossene Projekte wurden sechs Millionen Euro an die Anleger ausgezahlt.

Einen Rückschlag gibt es hingegen für Emmas Enkel. Mit einer modernen Version des Tante-Emma-Ladens und Onlineshop wollte das Düsseldorfer Start-up den Lebensmittelhandel aufrollen. Der Online-Part funktioniert, doch die Filialen werden nun nach der Übernahme durch die Metro alle geschlossen.

Solch ein Wandel ist besser, als komplett zu Scheitern – wobei das ja mittlerweile fast Kultstatus hat, wie unsere Kolumnistin schreibt. Sie schildert, wie ihre eigenen Niederlagen sie zurückgeworfen und die Einfach-mal-laufen-lassen-Einstellung ihr wieder in die Spur geholfen hat.

Design Thinking gilt beinahe als eine Art heiliger Gral, um innovativ zu sein. Doch wie funktioniert die Methode überhaupt und was bringt sie wirklich? Über Design Thinking in der Praxis berichten drei Start-ups.

Wie man auf gute Ideen kommt und diese dann auch erfolgreich umsetzt, werden erfahrene Gründer oft gefragt. In den berühmten TED-Talks geben Jeff Bezos, Elon Musk und andere ihre Tipps weiter. Wir haben 21 der berühmten Vorträge ausgesucht, von denen jeder Gründer etwas lernen kann.