Schöne Folien alleine machen noch keinen guten Pitch. Worauf Start-ups achten sollten, wenn sie das Publikum begeistern wollen.

„Ein Pitch macht es deutlich einfacher mit relevanten Leuten ins Gespräch zu kommen“, berichtet Sven Lackinger, Co-Gründer von Evopark. Pitchen bedeutet innerhalb weniger Minuten auf der Bühne die eigene Idee vor einem Publikum zu präsentieren. Jede Präsentation muss folgende Fragen beantworten können: Welches Problem löst das Start-up und wie? Warum ist unser Team hierfür das richtige?

Mittlerweile gibt es unzählige Wettbewerbe auf Gründermessen, Kongressen, Abendveranstaltungen, auf denen sich Gründer untereinander messen. Obwohl die Siegprämien von einer Flasche Sekt bis hin zu Preisen im Wert von mehreren Zehntausend Euro reicht, ist Geld sicher nicht die Hauptmotivation für Gründer, sich dem Wettbewerb zu stellen. Die öffentliche Präsentation bietet die Möglichkeit, Kontakt zu Unterstützern, Investoren oder Medien zu knüpfen. Auch Gründungsinteressierte, mit nicht mehr als einer klugen Idee im Kopf, können diese dort vorstellen. Anhand der Reaktion sowie den Fragen aus dem Publikum lassen sich wichtige Erkenntnisse erzielen. Vidar Andersen, Founding Principal bei +Andersen & Associates, gibt zu bedenken, dass dieses Feedback aber nicht blind übernommen werden, sondern zuvor durch die eigenen Gedanken gefiltert werden sollte. „Letztendlich entscheidet der Markt über den Erfolg oder Misserfolg“, so der Gründer und Start-up-Advisor im Gespräch mit WirtschaftsWoche Gründer.

Doch wie gelingt ein guter Pitch? Das zeigt Wiwo Gründer auf den folgenden Seiten.