Eatfirst gibt in Berlin auf, und Delivery Hero zieht sich aus China zurück: Doch von Rocket Internet gab es in dieser Woche nicht nur schlechte Nachrichten.

Rocket Internet verabschiedet sich mit einem weiteren Start-up aus Deutschland: Eatfirst zieht sich aus Berlin zurück. Genau wie schon Bonativo will man sich nun auf London konzentrieren. Nach einer Pause im Sommer 2015 wollte das Start-up im November noch mal durchstarten – offensichtlich ohne Erfolg. Rocket Internet zog die Reißleine.

Es war nicht das einzige Rocket-Internet-Start-up, das in dieser Woche einen Rückzug verkündete: Delivery Hero zieht sich – wegen des aggresiven Wettbewerbs – aus China zurück. Bis zu 400 Jobs sollen davon betroffen sein. Auch in Deutschland hatte das Start-up noch im Februar Stellen abgebaut. Erst Mitarbeiter entlassen, dann imvestieren: Rocket Internet will mit seiner Afrika-Holding schneller wachsen und hat 300 Millionen Euro eingesammelt. Es investieren unter anderem Axa und Goldman Sachs.

Während die Food-Start-ups ein bisschen schwächseln, läuft es für Medizin-Start-ups rund: Das Gesundheits-Start-up Medlanes verkündete in dieser Woche seine zweite Finanzierungsrunde. Nachdem die Onlineplattform 2014 bereits 250.000 Euro von Rheingau Founders einsammeln konnte, erhält sie nun eine siebenstellige Summe. Investiert haben unter anderem Axa Strategic Ventures, ein Investitionsarm der französischen Versicherung, auch Rheingau Founders investierte erneut. Auf der Plattform können Patienten ihre Symptome beschreiben und von einem der 200 bis 300 Ärzte eine fachgerechte Meinung erhalten.