Das Start-up Personio erhält in einer ersten Finanzierungsrunde 2,1 Millionen Euro, unter anderem von den Stylight-Gründern und den Samwer-Brüdern.

Das Münchner Startup hat in einer ersten Finanzierungsrunde 2,1 Millionen eingesammelt. Zu den Investoren zählen die drei Samwer-Brüder Marc, Oliver und Alexander über den Fonds Global Founders Capital sowie über Picus Capital. Auch die Gründer des Münchner Mode-Unternehmens Stylight sowie weitere Business Angels steckten Geld in das Ende 2014 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Ignaz Forstmeier und Arseniy Vershinin gegründete Unternehmen.

“Wir freuen uns sehr über das Vertrauen namenhafter Investoren. Die neuen Mittel werden wir in den Ausbau interner Strukturen sowie in den aktiven Vertrieb unserer HR-Lösung investieren und dabei den Fokus auf die von unseren Kunden geschätzte Servicequalität beibehalten”, sagt CEO und Mitgründer Hanno Renner.

Das neue Kapital soll vor allem in den Ausbau der Support- und Entwicklerteams fließen, um die Servicequalität angesichts der anstehenden Skalierung beizubehalten.

HR-Software für Mittelständler

Personio hat eine HR-Software-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt über die diese Stammdaten, Dokumente, Fehlzeiten und Gehälter der Angestellten verwalten können. So sollen wiederkehrende, administrative Tätigkeiten wie die Erstellung von Arbeitsverträgen oder die Genehmigung von Fehlzeiten erleichtert werden, heißt es von den Gründern.

Aktuell arbeiten zehn Mitarbeiter für Personio. Nach eigenen Angaben zählen 90 Unternehmen mit durchschnittlich 100 Mitarbeitern zu den Kunden. Unter ihnen Mittelständler, aber auch junge Firmen wie Amorelie, Move24 oder Thermondo. Über seinen Umsatz gibt das Start-up keine Auskunft.