Peter Thiel unterstützt nicht nur Donald Trump: Der PayPal-Mitgründer hat erneut in deutsche Start-ups investiert.

Das Hamburger Start-up Zinspilot hat in der vergangenen Woche 15 Millionen Euro eingesammelt. Das Geld kommt unter anderem von Facebook-Investor Peter Thiel, der nicht zum ersten Mal in das Fintech-Start-up investiert. Bereits im Januar hatte er sich mit einer Million Euro an dem Hamburger Unternehmen beteiligt.

Aber es ist nicht das einzige Start-up, das vergangene Woche Geld von dem deutschstämmigen Investor bekam: Gemeinsam mit FinLab und Extrotel sowie dem Family Office der Familie Strascheg hat Peter Thiel insgesamt 3,5 Millionen Euro in das Kölner Start-up Nextmarkets investiert. Die Lern- und Ausbildungsplattform wurde 2014 von Manuel Heyden und Dominic Heyden gegründet und erklärt das Handeln an verschiedenen Börsen, unter anderem mit Aktien und Rohstoffen. Finanzexperten stehen Anlegern dort als Coaches zur Verfügung. Im Vorjahr hatte Thiel über seinen Fonds Valar Ventures bereits in Number26 und Kreditech investiert.

Peter Thiel ist aber auch politisch aktiv: Während die Start-up-Szene in den USA Donald Trump eher kritisch gegenüber steht und in der vergangenen Woche sogar einen offenen Brief gegen den republikanischen Kandidaten verfasst hat, unterstützt Peter Thiel ihn offen – und hielt auf dessen Nominierungsveranstaltung sogar eine Rede, in der er zum ersten Mal öffentlich von seiner Homosexualität sprach. „Jeder Amerikaner hat seine Identität. Ich bin stolz, homosexuell zu sein. Ich bin stolz, ein Republikaner zu sein. Vor allem bin ich stolz, Amerikaner zu sein“, sagte er bei dem Parteitag.