Der Innogy Innovation Hub und das Rotonda Investor Office steigen bei patronus.io ein. Das Berliner Start-up will Unternehmen gegen Hackerangriffe schützen.

Das Berliner Web Security Start-up patronus.io erhält in einer aktuellen Finanzierungsrunde einen siebenstelligen Betrag. Über die genaue Summe des Investments wollte das Unternehmen gegenüber WirtschaftsWoche Gründer keine Angabe machen. Neben Bestandsinvestor und Company Builder Rheingau Founders, der Mitte 2016 beim Start-up eingestiegen war und sein Investment nun noch einmal erhöht hat, beteiligen sich der innogy Innovation Hub und das Rotonda Investor Office. Das Geld soll in die Weiterentwicklung des Produkts sowie in den Ausbau des Vertriebs fließen.

Fokus lieht auf KMU

„Cyber Security ist für den innogy Innovation Hub eines der Fokusthemen und spannendsten Investitionsbereiche. Je höher der Grad der Digitalisierung desto größer der Bedarf sich vor Cyber Angriffen zu schützen. Das gilt insbesondere auch für die Gestaltung des zukünftigen dezentralen und digitalen Energiesystems. Die Gründer von patronus.io haben verstanden, dass im digitalen Zeitalter die Absicherung dieser wichtigsten digitalen Schnittstelle zwischen Unternehmen und Verbrauchern eine der größten Herausforderungen eines jeden erfolgreichen Unternehmens ist“, sagt Christof Kortz, Leiter „Cyber Ventures“ des innogy Innovation Hub.

Das Ende 2015 von Matthias Friese, Jens Altmann und Dominik Wojcik gegründete Start-up bietet eine vollautomatisierte SaaS-Lösung an, die vor allem auf die Bedürfnisse von kleineren und mittleren Unternehmen zugeschnitten ist. Ohne erforderliche Vorkenntnisse soll so auch IT-Fachfremden die Möglichkeit gegeben werden ihre Onlineshops und Webauftritte auf Schwachstellen zu prüfen und den Quellcode auf Programmierfehler und Schadprogramme zu untersuchen, um sich so vor dem Zugriff von Hackern zu schützen.