Das Münchner Start-up parcelLab erhält ein siebenstelliges Investment. Mit dem Geld sollen neue Mitarbeiter eingestellt und die Internationalisierung vorangetrieben werden.

Das Münchner Start-up parcelLab GmbH hat erfolgreich eine Series A-Finanzierungsrunde im siebenstelligen Bereich abgeschlossen. Als neue Investoren kommen die TAKKT Beteiligungsgesellschaft mbH (TBG) und der Venture Capital Fond coparion GmbH & Co. KG an Bord. Das zusätzliche Kapital will parcelLab sowohl für die Einstellung neuer Mitarbeiter nutzen, als auch in das weitere internationale Wachstum des Unternehmens investieren.

parcelLab wurde 2014 von Tobias Buxhoidt, Anton Eder und Julian Krenge gegründet und unterstützt Onlineshops mit der sogenannten Post-Purchase-Kommunikation. Dank dieser werden Käufer während des gesamten Versandprozesses mit Informationen zu ihrem Bestell-und dem Versandvorgang versorgt.

Kundenbindung soll gestärkt werden

Zustellereignisse oder -abweichungen werden über einen Algorithmus identifiziert und individualisiert als E-Mail, SMS, Facebook-Nachricht oder innerhalb der Händler-App verschickt. Dabei wählt die Software des Start-ups sowohl den richtigen Kanal, als auch den optimalen Zeitpunkt zu dem ein Händler seine Kunden ansprechen und am besten mit ihnen kommunizieren sollte.

So sollen Unternehmen nicht nur die Kundenbindung stärken, sondern dank der personalisierten Nachrichten die Kunden auch nach dem Kaufvorgang zurück in den Shop lotsen, statt diesen Kontaktpunkt den Versanddienstleistern zu überlassen.

Nach Angaben des Start-ups sind über 20 Mitarbeiter für mehr als 280 internationale Händler in 32 Ländern und 17 Sprachen tätig, zum Beispiel in der DACH-Region, in Italien, in Großbritannien und in den USA. Zu den Kunden zählen Marc O’Polo, Jochen Schweizer, Thomann und Weltbild.