Gleich drei leitende Angestellte verlassen das Berliner Jungunternehmen OptioPay. Über die Gründe gibt es bisher keine Auskunft.

Wie Gründerszene meldet, erfolgt beim Berliner Fin-Tech-Start-up OptioPay ein Personalwechsel. CBO Moritz Claussen, CTO Mike Rötgers und CCO Oliver Neumann verlassen gleichzeitig das Unternehmen. Die beiden Gründer Marcus Börner und Oliver Oster werden sich zukünftig um die Leitung des Teams kümmern.

Zum Hintergrund der Entscheidung gab OptioPay laut Gründerszene keine Auskunft.

Die beiden Schulfreunde Börner und Oster gründeten das Start-up vor einem Jahr. Über ihre Plattform können Unternehmen ihren Kunden oder Mitarbeitern Geld auszahlen, wobei die Empfänger entscheiden können, ob sie den Betrag direkt per Überweisung erhalten wollen oder einen Einkaufsgutschein akzeptieren. Der Clou aus Kundensicht: Der Wert des Gutscheins liegt ein paar Euro über der ursprünglichen Erstattungssumme.

Finanzierung in Millionenhöhe

Anstatt 280 Euro aufs Konto zu überweisen, bekommt der Kunde beispielsweise einen Gutschein von Zalando oder Adidas in Höhe von 350 Euro. „Wir haben also eine klassische Win-Win-Win-Situation identifiziert und entwickelt,“ sagt Börner, der 2004 die Online-Plattform Rebuy gegründet hat.

Das 50-köpfige Unternehmen verdient an dem Umsatz, den es für die anderen Firmen generiert. Zu seinen Kunden gehören Unternehmen wie Zalando, Amazon und Lieferando. Im Juni dieses Jahres erhielt das Startup sieben Millionen Euro von DvH Ventures, der Nord LB, dem Main Incubator der Commerzbank, Berlin Ventures, Auden und dem Family Office Elkstone Capital. Optiopay wurde damals mit 15 Millionen Euro bewertet.