Mit UniCoach wollen drei Gründer das zentrale Informationsportal für Studenten im Internet schaffen.

Als Benjamin Bauer vor zwei Jahren noch an der Universität Erlangen-Nürnberg studierte, nervte ihn das umständliche Erstellen eines Stundenplans. Mit seinen Kommilitonen Andreas Wünsche und Jan Hohner entwickelte er daher ein eigenes Programm. „Nach vier Tagen nutzten es 1000 Studenten“, sagt Bauer. Inzwischen erstellen 60 Prozent der Nürnberger Studenten ihren Stundenplan mit dem Tool.

Nun haben die drei ihr Angebot erweitert und wollen mit ihrem Start-up UniCoach zum zentralen Informationsportal für Studenten werden. Zum jetzt beginnenden Wintersemester starten sie damit für die 25 größten deutschen Hochschulen. „Bislang organisieren die Studenten sich in Facebook-Gruppen und Foren“, sagt Bauer. Analog zu bekannten Frage-Antwort-Portalen wie Quora oder Gute-Frage sollen bei UniCoach Professoren und Prüfungsämter den Studenten helfen.

Geld verdienen die Gründer bisher durch Werbung, künftig wollen sie sich als Dienstleister für Hochschulsoftware finanzieren. „Um Lehrpläne zu erstellen, werden Word-Dokumente mit 400 Seiten von Lehrstuhl zu Lehrstuhl geschickt“, sagt Unternehmensgründer Bauer. Er will helfen, diese Prozesse zu digitalisieren. Den ersten Auftrag hat er schon von der Nürnberger Universität erhalten.