Es ist eine Premiere: Das amerikanische Start-up Nutonomy wird in Singapur das erste selbstfahrende Auto mit Fahrgästen an Bord testen.

Das Start-up Nutonomy testet als erstes selbstfahrende Autos mit Fahrgästen an Bord in Singapur. Ausgewählte Einwohner des Stadtstaates werden ab Donnerstag zu Fahrten eingeladen, wie die Firma ankündigte. Die Routen beschränkten sich dabei auf den Geschäftsbezirk One-North, in dem Nutonomy seine Wagen bereits seit April täglich getestet hatte.

Die kostenlosen Fahrten in umgerüsteten Fahrzeugen der Modelle Renault Zoe und Mitsubishi i-MiEV sollen von Nutonomy -Mitarbeitern am Steuer überwacht werden. Das Start-up, mit dem sich zwei Forscher des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) selbstständig machten, entwickelt Software für selbstfahrende Fahrzeuge mit einem Fokus auf Robotertaxis.

Auch der Fahrdienst-Vermittler Uber will noch bis Ende des Monats Tests seiner selbstfahrenden Autos mit Passagieren in Pittsburgh starten. Dort kommen umgebaute Wagen von Volvo zum Einsatz.

Bislang sind es vor allem Fahrdienst-Apps, die den Markt bestimmen und stänig neue Akteure anzieht. Auch große Unternehmen wie Daimler investieren. Die Sparte Daimler Mobility Services hatte sich im Dezember 2013 erstmals mit einem Anteil in zweistelliger Höhe an dem Berliner Start-up Blacklane beteiligt.