Für den Start Mitte des kommenden Jahres gibt es schon eine Warteliste. In Europa hat das Fintech mittlerweile 500.000 Kunden in 17 Ländern.

Gerade erst hat sich N26 als „Europas erste mobile Bank“ positioniert, nun plant das Berliner Fintech den nächsten Expansionsschritt. Ab Mitte 2018 soll das Smartphone-Konto auch in den USA verfügbar sein. Das gab das Fintech auf der Branchenkonferenz Money2020 in Las Vegas bekannt. Für interessierte Kunden gibt es schon eine Warteliste.

„Die USA sind ein spannender Markt für N26, der uns große Möglichkeiten eröffnet“, sagt Valentin Stalf, Gründer & CEO vdes Fintechs. Für den US-Markt soll es ein spezielles Kundenbindungsprogramm bieten. Um die regulatorischen Rahmenbedingungen zu erfüllen, werde das Fintech die Dienstleistungen über eine Partnerbank anbieten.

Schnelles Wachstum

In Europa besitzt das 2013 gegründete Berliner Start-up seit einem Jahr eine eigene Banklizenz – und hat nach eigenen Angaben über 500.000 Kunden in 17 Ländern. Im März waren es noch 300.000 Kunden. Besonders stark wuchs das Geschäft zuletzt Frankreich. Seit dem Markteintritt 2017 habe man über 100.000 Kunden erreicht, gab N26 im September bekannt.

Im Moment arbeiten 290 Mitarbeiter für das Fintech. Verschiedene Investoren haben insgesamt über 55 Millionen US-Dollar in N26 investiert. Dazu zählen Li Ka-Shings Horizons Ventures and Valar Ventures, Mitglieder des Zalando Management Boards, EarlyBird Ventures und Redalpine Ventures. Die US-Tochtergesellschaft sitzt in New York.

Zu den größten Konkurrenten in Europa zählt Revolut. Das britische Fintech ist kürzlich auch in Deutschland gestartet. Nach eigenen Angaben hat das Start-up über 900.000 Kunden in 42  Ländern.