Die E-Commerce-Plattform für personalisierbare Möbel erhält in einer Serie-B-Finanzierungsrunde zehn Millionen Euro und will damit europaweit expandieren.

MYCS, die E-Commerce Plattform für personalisierbare Möbel hat eine Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von zehn Millionen Euro abgeschlossen. Zu den Investoren gehören der Londoner Wagniskapitalgeber Beringea sowie Zimmermann Investment aus dem nordrhein-westfälischen Werdohl.

Das im Mai 2014 von Christoph Jung, Kachun To, Claudio Bredfeldt und Kai Sap in Berlin gegründete Unternehmen bietet seinen Kunden die Möglichkeit ihre Möbel mit Hilfe eines 3D-Konfigurators individuell zu gestalten und dabei eigenständig über Größe, Material, Farbe und Ausstattung der Produkte zu entscheiden. Das Sortiment reicht bisher von Ess-, Beistelltischen und Sideboards bis hin zu Kleiderschränken, Regalen und diversen Sitzmöbeln – und soll dank der Kapitalspritze ausgebaut werden.

Weiterentwicklung der Technologie geplant

Das Geld soll außerdem in die Weiterentwicklung der Technologie und in die europäische Expansion fließen. Zu den bestehenden Verkaufsmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich sollen Standorte in England, Italien, Skandinavien und den Niederlanden hinzukommen.

„MYCS hat sich mit seinem Angebot als eines der am schnellsten wachsenden E-Commerce-Einrichtungsunternehmen Europas etabliert“, sagt Investmentleiterin Maria Wagner von Beringea. „Wir waren sehr beeindruckt von den Gründern und ihrer Vision Personalisierung innerhalb dieser Branche zum Standard zu machen. Wir freuen uns, sie auf dieser Reise zu begleiten.“