Das Berliner Umzugs-Experten von Movinga sammeln 15 Millionen Euro von Investoren ein – und übernehmen einen französischen Konkurrenten.

Für das Berliner Umzugs-Start-up Movinga waren die Jahre seit der Gründung ein ständiges Auf und Ab: Auf Millionen-Investments und Expansionspläne folgte der Absturz – samt Rücktritt der Gründer, Massenentlassungen und Ermittlung der Staatsanwaltschaft wegen einer gefälschten EU-Lizenz.

Unter einer neuen Führung berappelte sich der Umzugsvermittler jedoch rasch wieder und konnte mit Hilfe neuer Investorengelder sogar Teile des in die Insolvenz geschlitterten Konkurrenten Move24 übernehmen.

Expansion in die USA geplant

Jetzt meldete das Start-up den Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde in Höhe von 15 Millionen Euro: Geldgeber sind der Londoner Risikoinvestor ETF sowie die bestehenden Investoren Santo Venture Capital, Earlybird und GFC.

Mit dem Geld wollen die Berliner nun ihr Wachstum vorantreiben und den größten französischen Konkurrenten übernehmen. Um wen es sich handelt  ist noch nicht bekannt gegeben worden. Außerdem will das Start-up in die USA expandieren  und ein neues Produkt auf den Markt bringen: Unter dem Namen Movinga Now sollen kleine Umzüge oder Transporte innerhalb eine Stadt vermittelt werden.

Movinga ist aktuell in Deutschland, Frankreich und Schweden aktiv und beschäftigt eigenen Angaben zufolge rund 200 Mitarbeiter.