Um den Umzugsdienstleister Movinga gab es einen großen Hype, dann folgte der Absturz. Doch zumindest das Verfahren gegen die Gründer ist nun beendet.  

Es war der Anfang vom Ende einer unglaublichen Wachstumsstory: Im Frühjahr war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft gegen die Gründer des Umzugsstart-ups Movinga ermittelt. Der Grund: Eine EU-Lizenz zum grenzüberschreitenden Warenverkehr soll gefälscht worden sein.

Bald darauf gaben Bastian Knutzen und Chris Maslowski die Geschäftsführung ab. Dabei übten offenbar auch die Investoren großen Druck aus, denn von den insgesamt 35 Millionen Dollar Wagniskapital, die Movinga in kurzer Zeit eingesammelt hatte, soll ein großer Teil schon wieder verbrannt worden sein.

Die hochfliegenden Wachstumspläne hatten ein jähes Ende, statt US-Expansion gab es Entlassungen. Rund 150 Mitarbeiter mussten gehen, die Geschäfte in Großbritannien und Italien eingestellt. Zuletzt verkauften Knutzen und Maslowski auch noch ihre Anteile und sollen dabei nicht mehr besonders viel dafür erhalten haben.

Doch nun gibt es mal wieder eine gute Nachricht für Knutzen und Maslowski: Die Staatsanwaltschaft Berlin hat das Verfahren gegen die beiden eingestellt, wie „Gründerszene“ berichtet. „Den Beschuldigten war keine Straftat nachzuweisen“, erklärte die Staatsanwaltschaft demnach.