Die Schweizer Bank PostFinance steckt eine zweistellige Millionensumme in das FinTech-Unternehmen. Die Kölner setzen nun auf einen Wachstumskurs. 

Vor wenigen Tagen gab das Kölner FinTech-Start-up moneymeets in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Schweizer Bank PostFinance in das Unternehmen investiert habe. Angaben zur Höhe der Summe gab es zu diesem Zeitpunkt keine. Nun vermeldet Deutsche-startups.de, dass es sich um eine niedrige zweistellige Millionensumme handele. Ein großer Erfolg für die beiden Gründer Johannes Cremer, Dieter Fromm und deren 15 Mitarbeiter.

Mit dem Geld planen die Gründer einen Wachstumskurs, Cremer und Fromm wollen in Personal investieren, und verstärkt Marketing betreiben.

Zuvor hatten bereits Woodman Asset Management, DvH Ventures und zwei Kölner Family Offices 3,5 Millionen Euro in Moneymeets gesteckt.

Ausweitung der Themenfelder

Das Start-up wurde 2011 gegründet und will Nutzern bei privaten Finanzentscheidungen helfen. Die Firma bezeichnet sich selbst als  “soziales Netzwerk für Finanzthemen, das eine alternative Bankberatung durch das Wissen der Vielen ermöglicht und anbietet”.

Die Nutzer können über moneymeets nicht nur ihre Depots und Versicherungen verwalten und diese mit anderen Nutzern und Profis vergleichen, sondern auch neue Verträge direkt online abschließen. Die Provisionen, die das Start-up dafür erhält, legt es vollständig offen und beteiligt die Nutzer sogar daran.

Langfristig will  moneymeets sich auch auf die Themen Tagesgelder und Vermögensverwaltung konzentrieren und somit mehrere Themen u bündeln, die andere Start-ups bisher einzeln angehen.