Das erklärte Ziel des Unternehmens Bobby & Fritz ist es, eine überregionale Marke für Currywurst zu erschaffen und in möglichst vielen Standorten in Deutschland durchzusetzen.

Seinen Eroberungsfeldzug startete Alexandros Soukas ausgerechnet im Wohnzimmer des Würstchenkönigs und Ex-FC-Bayern-Boss Uli Hoeneß. In der Münchner Allianz Arena eröffnete 2013 der erste Standort von Bobby & Fritz. Das Essener Unternehmen will Deutschland mit Currywurstbuden überziehen. Es gibt zwar schon 31.000, doch die wenigsten sind über ihre Bezirksgrenzen hinaus bekannt.

„Currywurst ist Deutschlands beliebtestes Fast Food, und trotzdem gibt es keine überregionale Marke“, sagt Soukas. Um das zu ändern, hat er mit seinem Partner Tim Koch Bobby & Fritz gegründet. Als Franchisesystem vergeben sie Lizenzen an Imbissbetreiber.

14 Standorte gibt es bereits. „Ende des Jahres werden es 50 bis 75 sein“, sagt Soukas. Er setzt dabei auf Partner wie Tank & Rast, den Betreiber von Autobahn-Raststätten.

Schon mit ihrer vorherigen Firma Tsac setzten die beiden auf knallige Namen, so entwickelten sie das Wein-Cola-Getränk „Kalte Muschi“. Auch jetzt wollen sie mit ausgefallenem Design und Marketing punkten; so heißen die Currymischungen Karamba, Karacho und Olé. Das Sortiment ist trotzdem puristisch. „Bei uns gibt es kein Blattgold, keine 50 Wasabi-Mayonnaise-Sorten und kein Chichi“, sagt Soukas. Unbescheiden sind seine Ambitionen: „Wir haben den Namen bewusst so gewählt, dass er auch international funktioniert.“