Das Berliner Start-up ist auf Technologien für haptisches Feedback spezialisiert und hat nun 4,6 Millionen Euro eingesammelt.

Mit einem mobilen Subwoofer fürs Handgelenk hat Lofelt vor einem Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Basslet heißt das ungewöhnliche Gerät, das Vibrationen passend zu den Basstönen der abgespielten Musik überträgt. Tester waren geteilter Meinung über das Gerät – bei Investoren kann die Technik indes punkten: Das Berliner Start-up hat eine 4,6 Millionen Euro schwere Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Lead-Investor ist Wolfman.One, eine in Heilbronn ansässige Investmentgesellschaft des Unternehmers und Rechtsanwalts Wolf Michael Nietzer. Beteiligt sind zudem der im vergangenen Jahr gegründete Wagniskapitalgeber Q Venture Partners und der Kölner Venture Capital-Fonds Coparion. Frisches Kapital kommt laut der Mitteilung zudem vom bisherigen Investor Horizons Ventures mit Sitz in Hongkong.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Wie Techcrunch berichtet, will das Start-up nun sein Ingenieurs-Team weiter aufstocken und die Technologie weiterentwickeln. Dabei soll es nicht beim Basslet bleiben. Anwendungsmöglichkeiten sieht Lofelt etwa im Automobilbereich, bei Virtual-Reality-Anwendungen und für Spiele. Das Start-up verspricht dabei „Haptics as a Service“: Geliefert wird nicht nur die Hardware, sondern auch die passende Software.

Weiterhin erhältlich ist aber auch das Subwoofer-Armband, das derzeit knapp 130 Euro kostet. Das Gerät funktioniert nur im Zusammenspiel mit kabelgebundenen Kopfhörern. Eine separate App ist nicht nötig. Das Basslet trickse das Gehirn aus, schreibt das Start-up auf seiner Homepage – die Vibrationen sollen beim Nutzer das Gefühl erzeugen, einem lauten Bass ausgesetzt zu sein.