Fünf Start-ups hofften in der zweiten Folge der „Höhle der Löwen“ auf Geld. Was das Netz zur Sendung sagt.

19.45 Uhr: Willkommen zum WiWo-Gründer-Liveblog zur zweiten Folge der „Höhle der Löwen“! Gleich müssen sich wieder fünf Start-ups vor den fünf Investoren Jochen Schweizer, Lencke Steiner, Frank Thelen, Vural Öger und Judith Williams beweisen. Wir sind wieder live dabei auf Twitter und sammeln hier für euch die schönsten Tweets und Kommentare zur zweiten Folge.

19.53 Uhr: Ihr habt die erste Folge verpasst, weil ihr lieber das Leverkusen-Spiel geguckt habt? Hier könnt ihr nachlesen, wie die „Löwen“ in die zweite Staffel gestartet sind. Und hier, wie Sixtyone Minutes von der Kritik der fünf Investoren profitiert hat.

19.56 Uhr: Falls jemand Fragen an Jochen Schweizer hat: Nur zu!

20.01 Uhr: Die ersten „Höhle der Löwen“-Zuschauer haben sich schon mal eingestimmt.

20.06 Uhr: Nach dem Toilettenspray von vergangener Woche, das jeden Gang aufs Klo verduften lassen sollte, folgt heute ein Intim-Deo für Männer und Frauen. Wir sind ja sehr gespannt, ob die „Löwen“ davon mehr halten als von der Möchtegern-Febreze-Konkurrenz.

20.15 Uhr: „In der „Höhle der Löwen“ geht es auch heute wieder um Geld“, heißt es bei Vox in der Vorschau. Stimmt ja. Hatten wir ganz vergessen.

20.17 Uhr: Kaum angefangen, schon Kritik. Gilt für Start-ups wie für die Sendung selbst.

 20.19 Uhr: Das fragen wir uns auch.

20.21 Uhr: Das erste Start-up Dr. Severin vermarktet Aftershave für den Intimbereich. Wir dachten ja, das Beste kommt zum Schluss. Bei der „Höhle der Löwen“


aber offenbar auch mal am Anfang. Peter Hart will 200.000 Euro für fünf Prozent. Sportlich, findet Twitter.

 20.25 Uhr: „40 Euro? Warum müssen Sie das so teuer verkaufen?“, fragt Vural Öger. Nicht nur er findet das zu viel. Zumal die Produktionskosten bei drei Euro liegen.

20.28 Uhr: Öger und Steiner sind raus. Judith Williams will es erst noch mal genau wissen.

20.30 Uhr: Frank Thelen und Judith Williams wollen mehr Anteile. „Es ist keine Geldinvestition“, verspricht Thelen. Er will den Vertrieb aufbauen. Die beiden „Löwen“ bieten 200.000 Euro für 30 Prozent. Und sie wollen fünf Euro pro Stück für die ersten Monaten. Die Twitter-Gemeinde findet es gut.

20.35 Uhr: Kampf um das Intim-Deo: Jochen Schweizer will auch investieren, fordert aber nur 15 Prozent für 200.000 Euro. Spannend!

20.39 Uhr: Peter Hart macht dem Duo aus Thelen und Williams ein Gegenangebot. Es geht in harte Verhandlungen. Auf Twitter freut es die Fans.

20.41 Uhr: Es gibt einen Deal! Nachdem Judith Williams und Peter Hart weiter umeinander geworben haben – Williams: „Es ist ein gutes Angebot“ –, bekommen die Löwin und Thelen den Zuschlag. 25 Prozent für 200.000 Euro plus fünf Prozent für einen strategischen Investor. Bis auf den Spoiler Alert trifft das auf Zustimmung.

20.46 Uhr: Nächstes Start-up: Chilli-Island. Die Österreicher wollen Geld für eine schwimmende Insel auf Wasser. Mit ihrer Vorstellung macht sich das Gründerteam allerdings nicht nur Freunde: Sie beschreiben ein Szenario, in dem sie Kinder als nervig beschreiben. Die Österreicher wollen 90.000 Euro haben.

 20.51 Uhr: Frank Thelen gefällt das Produkt, aber er will wissen, was eigentlich das Geschäftsmodell ist. Außer, dass die Insel 6000 Euro kosten und an Händler verkauft werden soll, haben die Gründer noch nicht viel darüber verraten.

20.58 Uhr: Eine Vermietung soll zwischen 25 und 40 Euro kosten. In diesem Jahr wollen die beiden Gründer noch 30 Stück verkaufen. Williams lässt sich nicht überzeugen, Thelen lässt sich nicht überzeugen, Schweizer lässt sich nicht überzeugen. „Du bist nicht auf Zack“, sagt Thelen zur Gründerin. Das ist hart. Aber eine Twitter-Nutzerin hat da schon eine Alternatividee.

21.05 Uhr: Vural Öger macht ein Angebot, er bietet Kooperationen mit 140 Hotels in Ägypten, 480 Hotels in der Türkei. Doch die Gründer lehnen ab und wollen ihn nur mit 35 Prozent am Umsatz beteiligen. Frank Thelen kann seinen Ärger kaum zurückhalten. Auch Öger lehnt ab, nicht ohne Empörung. Die Twitter-Nutzer reagieren ähnlich.

http://twitter.com/Just_Franziii/status/636253393749704704

 21.11 Uhr: Einen mobilen Hindernisparcour bietet das Start-up Krassfit. Die Gründer haben bisher 580.000 Euro selbst investiert. Klarer Wunsch-„Löwe“: Jochen Schweizer. Die beiden Unternehmer fordern 320.000 Euro von den Investoren der „Höhle der Löwen“ und dafür fünf Prozent. Damit bewerten sie ihr Unternehmen mit 6,4 Millionen Euro. Etwas hoch für eine so junge Firma.

21.17 Uhr: Oder um es mit Jochen Schweizers Worten zu sagen: „Jesus Christ!“ Frank Thelen steigt bei dieser Forderung sofort aus. Ein Twitter-Nutzer könnte sich aber vorstellen, dass die Vorstellungen der jungen Herren einem anderen gefallen.

21.27 Uhr: Vural Öger hat ein gutes Gefühl bei den Jungs, hält die Unternehmensbewertung aber für zu hoch. Nicht ungerechtfertigt, die Kritik. Judith Williams fehlt die Einzigartigkeit. Lencke Steiner will wieder Kundin, aber nicht Investorin werden. Und Wunschinvestor Jochen Schweizer? Der will auch nicht. Kein Deal für Krassfit, heute übrigens unter Xletix bekannt. Doch die Zuschauer beschäftigt eine ganz andere Frage.

 21.36 Uhr: Und das nächste Start-up folgt sogleich: Zwei Münsteraner Erfinder suchen einen Investor für ihren magnetischen Krawattenhalter. Sie wollen 200.000 Euro und bieten eine Beteiligung von 25 Prozent. Das klingt zumindest realitisch. Die Schauspieleinlagen der beiden Gründer, die sich ständig ihre Schuhe binden, sind es aber nicht wirklich.

21.40 Uhr: Auf Twitter stößt der Mag’n’Tie eher auf Belustigung.

21.44 Uhr: Mit ihrer Aussage, dass sie 46 Krawattenhalter für 27,90 Euro verkauft haben, machen sie es leider nicht besser.

21.45 Uhr: Frank Thelen will nicht mitbieten, Vural Öger hält das Produkt für überflüssig, Lencke Steiner findet das Produkt nicht gelungen. Erneut ein hartes Feedback.

21.47 Uhr: Auch Judith Williams und Jochen Schweizer sehen keinen Mehrwert in dem Geschäftsmodell. Kein Deal heute für Mag’N’Tie. Die Gründer nehmen sich das Feedback „echt zu Herzen“. Und sind selbstkritisch. Das spricht für sie. Die Zuschauer bleiben aber ungnädig. Ein Twitter-Nutzer pitcht sogar gleich eine Idee für ein Gegenprodukt.

21.52 Uhr: Das nächste Start-up heißt Babo Blue und stellt ein blaues Bier vor. Mal gucken, ob das den „Höhle der Löwen“-Investoren schmeckt. Vox schaltet erstmal noch mal Werbung dazwischen. Der Nachteil am Privatfernsehen.

21.57 Uhr: Das blaue Mischgetränk sorgt bei den Twitter-Nutzer vor allem für Belustigung.

22.00 Uhr: Babo Blue will 100.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile. Frank Thelen begeistert aber vor allem, dass das verwendete Bier Kölsch ist. Und die Twitter-Community? Beschäftigt nur eine Frage.

22.04 Uhr: Die Gründer planen einen Umsatz von 400.000 bis 600.000 Euro für dieses Jahr. Judith Williams und Lencke Steiner loben das Produkt. Aber ausnahmsweise sagt Williams vor Steiner „Nein“. Und die FDP-Politikerin? Die tut sich mit Jochen Schweizer zusammen und macht ein Angebot! Auf Twitter staunt man:

22.10 Uhr: Steiner und Schweizer wollen 25,1 Prozent des Unternehmens. Doch die Gründer würden dafür Mitspracherecht abgeben. Frank Thelen findet zwar gut, dass „in München Kölsch gemacht wird“, kann aber kein besseres Angebot machen. Einen Deal gibt es trotzdem – mit dem Steiner-Schweizer-Duo! Aber Jochen Schweizer hat da noch eine Frage.

http://twitter.com/PeetsView/status/636270201873547264

Fazit: Schön, dass die Löwen endlich mal um die Start-ups werben und sich auch gegenseitig mit Deals überbieten! Die Auswahl der Start-ups konnte sich in der zweiten Folge ebenfalls sehen lassen: Viele interessante Geschäftsmodelle dabei, gute Diskussionen zwischen den Löwen und teils auch zwischen den Gründern und den Investoren. Doch leider dieselbe Zusammensetzung wie in der ersten Folge – Deal, kein Deal, kein Deal, kein Deal, Deal. Ein bisschen mehr Spannung dürfte schon sein.