Willkommen zur fünften Folge! In der „Höhle der Löwen“ versuchen heute wieder sechs Start-ups, an Geld zu kommen. Wir berichten live, was das Netz dazu sagt.

19.45 Uhr: Willkommen zum WiWo-Gründer-Liveblog zur fünften Folge der „Höhle der Löwen“! Gleich müssen sich wieder sechs Start-ups vor den fünf Investoren Jochen Schweizer, Lencke Steiner, Frank Thelen, Vural Öger und Judith Williams beweisen. Wir sind wieder live dabei auf Twitter und sammeln hier für euch die schönsten Tweets und Kommentare zu Folge fünf.

 19.51 Uhr: Ihr habt die vergangene Folge verpasst? Schade eigentlich, denn mit dem Kondom-Start-up Einhorn gab es viel zu Lachen. Damit ihr trotzdem mitreden könnt, haben wir nur für euch nach der Sendung noch mal mit dem Gründer gesprochen.

19.59 Uhr: Vielleicht erinnert ihr euch noch an Maxim und Raphael Nitsche. Die beiden Brüder haben eine App namens Math 42 entwickelt und wollen heute Abend ein Investment von den „Löwen“. Das Besondere an den Beiden: Sie waren selbst noch Schüler, als sie ihr Unternehmen entwickelten. Wie sie Schulalltag und Gründertum verbunden haben, haben wir hier aufgeschrieben.

20.05 Uhr: Die Twitter-User wappnen sich schon mal für die Sendung.

2o.12: Auch bekannte Start-ups fiebern mit.

20.15 Uhr: Frank Thelen twittert heute wieder live mit und stellt sich den Fragen der Nutzer auf dem sozialen Netzwerk. Die wichtigste hat er schon mal beantwortet. Obwohl wir ja finden, dass er da möglicherweise befangen ist.

20.20 Uhr: Das erste Start-up nennt sich Von Jungfeld und will Premium-Socken für Herren herstellen. Die Forderung der Gründer ist optimistisch: Für 15 Prozent ihrer Anteile verlangen sie eine Million Euro. Damit wollen sie „Europas attraktivste Sockenmarke“ werden.

20.23 Uhr: 60.000 Euro Umsatz mit 10.000 Socken. Das klingt weniger überzeugend. Die Löwen knurren schon. „Ihr verkauft Socken“, bringt es Frank Thelen auf den Punkt. „Ihr seid kein Hightech-Unternehmen.“ Auch die Twitter-Gemeinde ist skeptisch.

20.26 Uhr: Frank Thelen ist raus, noch bevor die anderen „Löwen“ überhaupt zu Wort gekommen sind. Er hält das Risiko für zu groß. Auch die Twitter-User scheinen nicht so viel von den Gründern zu halten.

 20.28 Uhr: „Ich wette nicht eine Million auf Socken.“ Jochen Schweizer zeigt sich ebenfalls nicht überzeugt.

20.31 Uhr: Auch die anderen Investoren steigen nicht bei Von Jungfeld ein. Die „Löwen“ sind raus und die Wortwitz-Spiele auf Twitter eröffnet.

20.34 Uhr: Das nächste Start-up wagt sich vor die „Löwen“ – mit der Hunde-App MyDog365. Die Gründer verlangen für 20 Prozent ihres Unternehmens 150.000 Euro. Das ist doch eine vergleichsweise moderate Forderung.

20.36 Uhr: Die Idee ist simpel: Der Hund bekommt durch die App eine Aufgabe und soll damit beschäftigt werden. Aber nicht nur Jochen Schweizer hat noch Fragen, sondern auch das Netz (oder zumindest Teile davon).

20.40 Uhr: Eine Journalistendevise heißt: Tiere gehen immer. Gilt offenbar auch für die „Höhle der Löwen“ – aber nicht für Lencke Steiner. Sie ist raus. Jetzt hakt Vural Ögel noch mal nach. Er hat nicht verstanden, woher das Geld kommen will. Und Frank Thelen äußert sich skeptisch und fragt ebenfalls genau nach.

20.43 Uhr: Trotzdem zeigt sich der Investor interessiert – und bekommt Unterstützung von Jochen Schweizer, der gemeinsame Sache mit ihm machen will. Überraschend. Dieser Twitter-Nutzer hat eine klare Meinung dazu.

20.47 Uhr: Weil Frank Thelen doch nicht mit Jochen Schweizer zusammenarbeiten will, macht Letzterer ein Konter-Angebot – das genauso hoch liegt: 20 Prozent für 150.000 Euro plus Anteile an der Agentur. Und Judith Williams legt sich mit Schweizer an. Unterhaltsam.

20.57 Uhr: Nach der Werbung gibt es die Entscheidung: MyDog365 setzt auf Frank Thelen. Die einen finden es gut…

http://twitter.com/FC_FT_dhdl/status/643861366890209280

21.00 Uhr: …die anderen nicht so.

21.02 Uhr: Das nächste Start-up will den „Löwen“ Tom Yang Barbecue vorstellen. Die beiden Gründer wollen für fünf Prozent ihrer Anteile 150.000 Euro. Das Produkt: Ein Tischgrill, der Kochen, Grillen und Braten kann. Und die Investoren dürfen probieren. Das nennt man wohl Raubtierfütterung.

21.06 Uhr: Das Essen scheint bei der Widerspenstigen Zähmung zu helfen. Frank Thelen findet es großartig. Allerdings haben die beiden Gründer noch keinen Umsatz und keinen Gewinn gemacht. Vural Öger ist sofort raus. „Als Käufer komme ich infrage, als Investor nicht.“

21.09 Uhr: Auch Jochen Schweizer hält nichts von dem Konzept. Das Unternehmen sei null Euro wert, da es null Gewinn und null Umsatz mache, argumentiert er. Auch die Twitter-Nutzer sehen das Geschäftsmodell skeptisch, um es mal vorsichtig zu formulieren.

 21.12 Uhr: Judith Williams „schmeckt“ das Angebot nicht. (Der Wortwitz kam von ihr.) Auch Lencke ist raus. Damit gibt es leider kein Investment für den Grill. Das Essen fanden übrigens alle gut.

21.14 Uhr: Heelbopps aus Hamburg darf als nächstes vor die „Löwen.“ Die Gründerin Katharina Hermes will den Investoren einen modischen Aufsatz für hohe Schuhe verkaufen, der Absätze nicht nur stabilisieren, sondern sie auch personalisieren soll.

21.20 Uhr: Hermes will für 200.000 Euro der Investoren etwa zehn Prozent. Die Begeisterung auf Twitter hält sich in Grenzen.

21.23 Uhr: Lencke Steiner probiert es gleich mal aus und fragt nach der Meinung der anderen Investoren. „Durch den Aufsatz geht die Eleganz eurer Schuhe verloren“, findet Vural Öger. Frank Thelen stimmt zu hundert Prozent zu, will aber erstmal die Zahlen wissen. Die Twitter-Nutzer stellen sich eine ganz andere Frage.

 21.26 Uhr: Der Umsatz liegt bei 80.000 Euro für 2014. Frank Thelen findet die Bewertung „groben Mist“ und steigt aus.

21.30 Uhr: Jochen Schweizer sieht das Potenzial ebenfalls nicht. Nur die beiden Damen haben sich noch nicht geäußert und könnten ein Angebot vorlegen. Aber bevor es eine Antwort gibt, kommt erstmal Werbung.

21.37 Uhr: Judith Williams setzt zu einer großen Rede an und beweist Selbstironie: „Ich höre mich halt gern reden, deswegen mache ich einfach weiter.“ Das kommt an.

21.40 Uhr: Obwohl Judith Williams nette Worte für die Gründerin findet, will auch sie nicht ihr Geld in das Start-up stecken. Weil auch Lencke Steiner raus ist, geht Hermes ohne Geld nach Hause. Immerhin ist sie sich sicher: „Das geht gleich richtig ab.“

21.42 Uhr: Jörg Blin hat keinen geringeren Plan, als das Bierzapfen von Grund auf zu verändern – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Gründer von Bottom Up Bier will den Gerstensaft durch den Becherboden. Allerdings ist seine Bewertung mehr als sportlich: Für fünf Prozent an seinem Unternehmen will er 500.000 Euro. Damit bewertet er sein Unternehmen mit zehn Millionen Euro.

21.47 Uhr: Die „Löwen“ wollen sich überzeugen und trinken selbst. Allerdings kleckert der Becher nicht nur bei Lencke Steiner, sondern auch bei Judith Williams.

 21.50 Uhr: Blin macht etwa 100.000 Euro an Umsatz. Die Investoren bleiben aber nicht nur deswegen skeptisch, sondern auch, weil ein entscheidender Aspekt fehlt.

 21.52 Uhr: Doch der Gründer will mit seiner Idee in die Stadien und berichtet, dass allein Auf Schalke 1500 Becher in 15 Minuten produziert wurden, das sei eine hundertprozentige Steigerung gewesen.

22.00 Uhr: Die Investoren halten das Geschäftsmodell trotzdem nicht für stimmig. Frank Thelen findet es „ein bisschen respektlos“, dass Blin ohne Businessplan gekommen ist. Auch die anderen „Löwen“ finden das Produkt gut, aber die Bewertung nicht. Der Gründer muss die Höhle ohne Geld verlassen.

22.05 Uhr: Mit 18 und 19 Jahren zählen Maxim und Raphael Nitsche zu den jüngeren Gründern bei der „Höhle der Löwen“. Sie stellen der Sendung die App Math 42, die Schülern bei Mathe helfen soll und in die allein die Familie schon eine Million Euro investiert hat. Die Gründer wollen zwei Millionen Euro und bieten 20 Prozent am Unternehmen. Die zweite Zehn-Millionen-Euro-Bewertung in einer Sendung – die „Höhle der Löwen“ wagt sich an die großen Summen.

22.08 Uhr: Die Twitter-Nutzer sehen durchaus einen Nutzen in der Idee der beiden Brüder.

22.12 Uhr: Die beiden Brüder erhalten sowohl von Thelen als auch von Öger Lob. Und Lencke Steiner? „Ihr seid einfach viel zu schlau für mich“, sagt sie – und ist raus.

22.14 Uhr: Allerdings findet es Thelen nicht so eindrucksvoll, weil die Jungs „nur“ 900.000 Downloads haben. Trotzdem überlegen die Investoren, Geld in die App zu stecken. Thelen und Öger wollen den beiden Teenagern die zwei Millionen Euro geben, dafür allerdings 40 Prozent.

22.21 Uhr: Die beiden Brüder bieten stattdessen 30 Prozent – und erwähnen dann ein wichtiges Detail zum Schluss: Sie halten nicht die Mehrheit an der Firma, sondern ihr Vater mit 51 Prozent.

22.22 Uhr: Das ist Frank Thelen und Vural Öger zu riskant. Kein Investment für Math 42.

Fazit: Die Folge kam mit vielen guten Ideen daher, trotzdem konnte nur ein Start-up die Löwen überzeugen. Eigentlich schade, allerdings waren die Bewertungen heute teilsweise wirklich hoch bis hanebüchen. Immerhin dürfte die Sendung für alle Jungunternehmer eine gute Werbung gewesen sein. In diesem Sinne eine gute Nacht und bis zur nächsten Folge!