Mit Versandboxen aus Stroh statt Styropor will Landpack dem Onlinehandel mit Lebensmitteln zum Durchbruch verhelfen.

Zahlreiche Einzelhändler experimentieren mit dem Onlineversand von Lebens­mitteln. Aber vielen Kunden ist der Verpackungsberg aus Styropor ein Graus. „Der Onlinehandel mit Lebensmitteln wird sich nicht etablieren, solange das Verpackungsproblem besteht“, sagt Patricia Eschenlohr. Deshalb produziert sie mit ihrem Mann Versandboxen aus Stroh. „Das isoliert so gut wie Styropor, wir benötigen bei der Herstellung aber nur einen Bruchteil der Energie“, sagt die 33-Jährige. Zudem ist Stroh kompostierbar. Zwei Jahre haben die Betriebswirtin und der Medizintechniker mit ihrem Start-up Landpack die Produktionsanlage entwickelt. Nun startet der Vertrieb, Partner ist die Klingele Gruppe aus Remshalden bei Stuttgart, einer der führenden deutschen Wellpappe- und Verpackungsproduzenten. Interessenten sind der Feinkosthändler Käfer und die Biomarktkette Basic.

Gründung: 2013
Gründer: Thomas Maier-Eschenlohr,Patricia Eschenlohr
Sitz: Puchheim bei München
Mitarbeiter: 12
Produkt: Verpackungsboxen aus gepresstem Stroh
Finanzierung: Eigenmittel und staatliche Fördergelder – insgesamt 600.000 Euro