Das Münchener Start-up schließt eine umfangreiche Wachstumsfinanzierung ab. Jetzt will Konux seine smarten Sensoren auch international vermarkten.

Neuigkeiten nach Fahrplan: Das Münchener IoT-Start-up Konux steht nach eigenen Angaben kurz vor größeren Abschlüssen mit Bestandskunden, zu denen etwa die Deutsche Bahn gehört, und im Neugeschäft. Doch erst einmal meldet das Team jetzt den Abschluss einer Wachstumsfinanzierung.

Die bestehenden Investoren, angeführt vom Risikokapitalgeber New Enterprise Associates (NEA) aus den USA, stecken 20 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 16 Millionen Euro) in das Start-up. Im April 2017 hatte Konux bereits zwölf Millionen Euro eingesammelt. Nach Angaben des 2014 gegründeten Start-ups bleiben alle Geldgeber an Bord. Die Münchener Venture-Capital-Gesellschaft MIG zog ebenfalls mit seinem aktuellen Fonds mit und erhöhte im Zuge der Finanzierung seinen Anteil an Konux leicht. Zu den frühen Investoren des Start-ups gehört der Münchener Riskokapitalgeber UVC Partners.

Konux, 2014 gegründet, hat sich auf die Auswertung von vernetzten Sensoren spezialisiert – und will so genauer vohersagen können, wann Wartungen oder Erneuerungen erfolgen müssen oder sollten. Insbesondere Eisenbahnunternehmen haben ein großes Interesse an der Technologie angemeldet. Die Investoren sind angetan von der Entwicklung: „Die Fortschritte, die Konux mit seiner Lösung zur prädiktiven Wartung für Bahnunternehmen in den letzten zwölf Monaten erzielt hat, imponieren uns sehr“, sagt NEA-Partner Greg Papadopoulos.

Jetzt soll auch bei der Markteroberung das Tempo erhöht werden: Bis zum Jahresende wolle man mit den Produkten ein mehr als sechs Ländern im Einsatz sein, sagt Mitgründer Andreas Kunze: „Wir haben einen sehr spannenden Weg vor uns.“

Aus dem Bereich der industrienahen Start-ups hatte Anfang des Jahres auch die Plattform Relayr einen hohen zweistelligen Millionenbetrag einsammeln können.