Auch das IoT-Start-up Relayr hat 2015 mit einem großen Investment und einem berühmten US-Investor Schlagzeilen gemacht: 11 Millionen Euro konnte das Berliner Start-up in seiner Series-A-Runde einsammeln. Der größte Teil dieser Summe kam von Kleiner Perkins, einem der größten Risikokapitalgeber weltweit. Dieser beteiligte sich auch an der 23 Millionen Euro-Runde im letzten Jahr. Relayr hat eine Plattform entwickelt, auf der man Geräte von unterschiedlichen Herstellern vernetzen kann. Außerdem bietet das Berliner Start-up eine Baukasten-Lösung, mit der Entwickler physische Objekte mit dem Smartphone vernetzen können.

Digital First, bitte

Vor zwei Wochen hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in Berlin den Preis für die IKT Gründung des Jahres verliehen. Der erste Platz ging an Toposens, ein Start-up aus München, das den ersten 3D-Ultraschallsensor der Welt entwickelt hat. Die Idee dazu kam einem der Gründer während seines Studiums. Um aus der Idee ein Technologieunternehmen aufzubauen, hat Toposens unter anderem Unterstützung durch das EXIST Gründerstipendium erhalten.

Start-ups und die innovative Digitalwirtschaft insgesamt standen in der zu Ende gehenden Legislaturperiode durchaus im Fokus, das zeigt auch die Digitale Agenda der Bundesregierung, die erstmals vorgestellt und zu großen Teilen umgesetzt wurde. In der nächsten Legislaturperiode brauchen wir nicht nur eine Fortschreibung der Digitalen Agenda, sondern wir müssen “Digital first” denken. Davon profitieren allen voran auch junge, innovative Tech-Unternehmen.