Die Gründer von Keleya, einem virtuellen Gesundheits-Coach für werdende Mütter, erhalten eine Finanzierung in sechsstelliger Höhe.

Das Berliner Gesundheits-Start-up Keleya erhält ein Seed-Investment in mittlerer sechsstelliger Höhe von der W&W Digital GmbH. Zu der genauen Summe wollte sich Co-Gründerin Victoria Engelhardt gegenüber WirtschaftsWoche Gründer nicht äußern: „Wir haben mit unserem Investor Stillschweigen vereinbart.“

Sie und ihre Gründungspartner Alexander Leuchte und Sarah Müggenburg konnten den Geldgeber mit ihrer App überzeugen, die sich speziell an die Bedürfnisse von Schwangeren richtet und werdende Mütter durch individuelle Tipps rund um gesunde Ernährung und Bewegung in der Schwangerschaft unterstützt. „Das Geld soll vor allem in die Weiterentwicklung der App und in den Ausbau des Marketings fließen“, sagt Victoria Engelhardt.

Personalisierte Yoga- und Pilates-Workouts

Nahezu jede werdende Mutter habe im Laufe der Schwangerschaft mit verschiedenen körperlichen Beschwerden wie beispielsweise Morgenübelkeit oder Rückenschmerzen zu kämpfen. Bei der Suche nach Lösungen wie auch bei Fragen zur richtigen Ernährung und Bewegung würden Frauen eher verunsichert, als dass ihnen wirklich geholfen wird. Zumal nicht für jede Frau der gleiche Ratschlag tatsächlich funktioniere, so die Gründer.

Nutzerinnen von Keleya erhalten deshalb personalisierte Yoga- und Pilates-Workouts mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie etwa spezielle Rücken- oder Beckenbodenübungen, die sie zeitlich und örtlich flexibel durchführen können sowie Rezeptempfehlungen. Anhand der persönlichen Einstellungen wie der Schwangerschaftswoche und den individuellen Zielen, als auch durch das Nutzerfeedback passt sich das Programm kontinuierlich an.

„Bei der Entwicklung der App standen uns zahlreiche Schwangere mit ihrem Feedback zur Seite, so dass deren Wünsche in den Prozess einfließen konnten“, sagt Victoria Engelhardt.