Investoren aus Deutschland, Italien und Spanien glauben an das Konzept der ´Ghost-Küche´ und stecken sechs Millionen Euro in das Berliner Start-up Keatz.

Das Berliner Food-Start-up Keatz sammelt sechs Millionen Euro ein. Zu den Geldgebern gehören die Altinvestoren Project A und Atlantic Labs aus Berlin, JME Ventures und K Fund aus Spanien sowie UStart aus Mailand.

Das Geld solle in die Expansion des Unternehmens fließen, sagt Gründer Paul Gebhardt gegenüber WirtschaftsWoche Gründer: „Für die nächsten zwölf Monate stehen stehen Amsterdam, Frankfurt, München, Paris, London, Mailand auf dem Plan.“ Auch in  Madrid und Barcelona ist das Start-up bereits seit kurzem aktiv.

Zusammenarbeit mit Lieferdiensten

Außerdem plane man eine stärkere Automatisierung in den Küchen. „Unser Ziel ist es in den nächsten drei bis fünf Jahren komplett autonome Küchen aufzubauen“, so Paul Gebhardt.

Keatz betreibt sogenannte Ghost-Küchen und verzeichnet dabei komplett auf eigene Restaurants. Die in Großküchen zubereiteten Speisen werden stattdessen ausschließlich über Lieferdienste wie Deliveroo, Delivery Hero, UberEats and Glovo angeboten.

Gestartet war das Unternehmen 2016 als Salatdienst ´GreenGuru´ und hatte sein Angebot dann nach einer erfolgreichen Finanzierungsrunde über 2,2 Millionen Euro ausgeweitet und sich in GuruCollective umbenannt. Vor wenigen Wochen erfolgte dann eine erneute Namensänderung in Keatz.