Exklusiv: Die Berliner Jungunternehmer von Juniqe bieten die Werke von Hunderten internationaler Künstler an – künftig in Zusammenarbeit mit Cewe.

Junge Kunst zu günstigen Preisen – die Idee trieb Lea Lange um und machte sie zur Unternehmerin. Gemeinsam mit Sebastian Hasebrink (links) und Marc Pohl gründete sie im Herbst 2013 das Unternehmen Kollwitz Internet und den Online-Shop Juniqe. „Wir sind mit der Vision gestartet, die bekannteste Destination für erschwingliche, aber trotzdem einzigartige Kunst zu schaffen“, sagt Lange. Die Berliner Jungunternehmer bieten die Werke von Hunderten internationaler Künstler nicht nur als Kopie zum Aufhängen an, sondern bringen sie auf Wunsch auch auf Shirts, Bettwäsche und Handyhüllen.

Fakten zum Unternehmen

Mitarbeiter
Umsatz
Gewinn

Druck und Versand übernimmt von April an größtenteils der Oldenburger Foto-Entwickler Cewe. Lange hofft, so schneller liefern zu können. Schließlich will sie noch mehr Länder erobern. Schon jetzt schickt Juniqe die Produkte in 14 Staaten und erlöst 40 Prozent des Umsatzes im Ausland.

Lange und Pohl haben vor der Gründung ihres Unternehmens für den Online-Händler Fab gearbeitet, der Designprodukte vom Teppich über Lampen bis hin zu Schuhen anbietet. Zuvor war Lange bei der Unternehmensberatung Roland Berger, wo auch Hasebrink sein Geld verdiente. Ihr neues Unternehmen lief so vielversprechend an, dass schon fünf Monate nach dem Online-Start neue Geldgeber einen siebenstelligen Betrag investierten.