Die Summe ist gewaltig: Das Berliner Start-up Juniqe erhält 14 Millionen Euro. Das Geld kommt unter anderem von Highland Capital Partners Europe.

Junge Kunst zu günstigen Preisen: Das ist die Idee hinter Juniqe. Lea Lange gründete das Berliner Start-up gemeinsam mit Sebastian Hasebrink und Marc Pohl  2014. „Wir sind mit der Vision gestartet, die bekannteste Destination für erschwingliche, aber trotzdem einzigartige Kunst zu schaffen“, sagte Lange 2015 im Gespräch mit WirtschaftsWoche Gründer. Die Berliner Jungunternehmer bieten die Werke von Hunderten internationaler Künstler nicht nur als Kopie zum Aufhängen an, sondern bringen sie auf Wunsch auch auf Shirts, Bettwäsche und Handyhüllen.

Nun investieren Highland Capital Partners Europe gemeinsam mit den bereits bisherigen Kapitalgebern Vorwerk Ventures, dem HighTech Gründerfonds und Redalpine 14 Millionen Euro in das Berliner Unternehmen. Juniqe verschickt bereits in 13 europäische Länder, und erwirtschaftet dabei über 40 Prozent des Umsatzes.

„Im europäischen Ausland steckt für uns noch ein enormes Wachstumspotenzial. Erst im Herbst 2015 haben wir Juniqe auf Französisch gelauncht. Heute, weniger als ein Jahr später, machen wir in Frankreich bereits mehr als 15 Prozent unseres Umsatzes“, sagt Lea Lange in einer Mitteilung, die WirtschaftsWoche Gründer exklusiv vorliegt. Mit dem frischen Geld soll das internationale Wachstum fortgesetzt werden.

Aber damit nicht genug: Zukünftig sollen Nutzer ihre Lieblingsmotive mit einem interaktiven Tool schon online an der eigenen Wohnzimmerwand getestet und kombiniert werden. Außerdem sollen die Suche und persönliche Empfehlungen weiter verfeinert werden.