So richtig gute Partystimmung wollte bei den „Jecken Gründer“ im Kölner Karneval nicht aufkommen. Woran es lag.

Die Schlange um den Gürzenich in der Kölner Innenstadt ist lang und geht fast einmal komplett um das Gebäude herum. Die Prinzen-Garde der Stadt Köln hat zum Kostümball geladen – und gleich die Creme de la Creme des Kölner Karnevals mitgebracht. An diesem Abend treten nicht nur die Höhner, sondern auch Brings, Cat Ballou und die Räuber auf.

Mittendrin auch einige „Jecke Gründer“, die auf Einladung des Bundesverband Deutscher Start-ups (BDVS) am Kostümball teilnehmen durften. Im vergangenen Jahr gab es die erste Veranstaltung im Rahmen des Karnevals, damals allerdings noch mit eigener Sitzung in den Sartory-Sälen am Morgen nach Weiberfastnacht. In den Saal damals passten 300 Leute, gekommen waren nur 120. Mit der Veranstaltung sollten eigentlich Gründer im Rheinland erreicht werden. Die Organisatoren räumten damals ein, dass sie zu spät mit der Organisation begonnen hat, Veranstaltungsort und Programmen wurden erst eine Woche vorher bekannt gegeben.

50 statt 150

In diesem Jahr gab es keine eigene Veranstaltung, sondern lediglich eine kleine Zusammenkunft am Rande eines überfüllten Kostümballs – zu der allerdings kaum Gründer kamen. Anfangs saßen nicht mehr als eine Handvoll junger Unternehmer in der eigens dafür abgesperrten Lounge, später wurden es maximal 50 Gründer – und keinesfalls die von Tobias Kollmann, Mitglied des Beirats des Bundesverband Deutscher Start-ups, angekündigten 150 Personen.