Der US-Fahrdienstvermittler Uber gewinnt den Medienkonzern Axel Springer als Geldgeber. Genaue Details wurden nicht bekannt.

Der Medienkonzern Axel Springer investiert in das US-Unternehmen Uber. Zu den finanziellen Details gibt es bisher keine genauen Angaben. Es handele sich um ein Investment “im Minimalbereich ähnlich wie bei AirBnB“, sagte eine Sprecherin gegenüber t3n. Am Online-Wohnungsvermittler Airbnb hatte sich Springer 2012 beteiligt.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Kai Diekmann, Ex-Herausgeber der “Bild”, beim Transportdienst zukünftig als Berater in politischen Fragen fungieren wird.

Tschechisches Gerichtet verbietet Uber

In der Vergangenheit hatte Uber wiederholt für Skandale gesorgt. Ein Manager musste das Unternehmen wegen sexueller Belästigung verlassen, eine Softwareentwicklerin bezichtigte ihren Arbeitgeber der Diskriminierung gegenüber Frauen. Anfang März geriet Firmenchef Travis Kalanick in Kritik, als er mit einem Uber-Fahrer in einen Streit geriet, der auf Video festgehalten wurde.pastedGraphic.png

Gestern musste Uber zudem eine weitere Niederlage hinnehmen: Ein tschechisches Gericht bemängelte die fehlenden Taxameter in den Fahrzeugen und forderten eine Kennzeichnung als Taxi. Vorerst soll der Fahrdienst in der 400.000-Einwohner-Stadt Brünn darum verboten werden. Der Konzern will in Berufung gehen.