Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich ausgerechnet mit Hängematten zu beschäftigen?
Wohlleber: Wir waren oft zusammen im Urlaub und liegen dann gerne in Hängematten. Allerdings enttäuschten uns die bisherigen Produkte auf dem Markt.

Was kann an einer Hängematte enttäuschen?
Schmidt: Entweder sie ist total bequem, aber nicht gut zu transportieren. Oder sie ist zwar handlich, aber nicht funktional. Und bei vielen musst du das Seil noch dazu kaufen, das ist einfach ein Extraaufwand.
Wohlleber: So entstand die Idee, selbst eine Hängematte zu kreieren. Und als wir die ganze Arbeit hineingesteckt hatten, haben wir uns gedacht, vielleicht wollen andere auch so ein handliches Produkt. So kam es zu der Crowdfunding-Kampagne.

„Wir haben uns die Matte nicht aus dem Ärmel geschüttelt“

Wie lange haben Sie an Ihrer Idee gewerkelt?
Schmidt: Von der ersten Idee bis zum finalen Prototypen gut zwei Jahre. Wir haben uns die Matte jetzt nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt.
Wohlleber: Wir haben viel ausprobiert: Wie dehnbar ist das Material? Wann ist es zu dehnbar? Wie fühlt sich der Stoff auf der Haut an? Was ist die perfekte Größe? Auch die passenden Hersteller zu finden, war sehr intensiv.

Wie geht es für Sie jetzt weiter?
Schmidt: Für uns stellt sich vor allem die Frage, wie wir die Hängematte noch weiter verbessern, wie wir das Feedback unserer Kunden umsetzen. Im nächsten Jahr gucken wir dann weiter.

Herr Schmidt, Herr Wohlleber, vielen Dank für das Gespräch.