Dort, wo es guten Kaffee gibt und auch die Atmosphäre in den Cafés angenehm ist, fühlen sich Menschen aus der High-Tech-Branche besonders wohl.

Cafés bieten nicht nur einen kostenlosen Arbeitsbereich, sondern oft auch W-Lan, was für viele Unterwegs-Arbeiter wichtig ist – neben der guten Tasse Kaffee. Aber das ist nicht alles, was für die Arbeit in der Öffentlichkeit spricht: Aus zufälligen Begegnungen können sich neue Aufträge oder ein neues Netzwerk ergeben. Und das ist wichtig für jeden, der normalerweise für sich alleine arbeitet. Das ist das Ergebnis des sogenannten Kaffee-Index, den eine britische Immobilien-Beratungsfirma entwickelt hat.

Die Erklärung scheint einfach: „Die Kaffeekultur ist ein gutes Sinnbild für Humankapital und deutet auf ein dynamisches und kreatives Umfeld hin“, sagt Yolande Barnes, Forschungsdirektorin von Savills, die die Studie veröffentlicht haben.

Berlin schneidet dabei am besten ab – und setzt sich sogar gegen Konkurrenz-Städte wie New York und San Francisco durch. Und das, obwohl der Kaffee in der Hauptstadt mit einem Durchschnittspreis 3,36 Dollar von den Kosten her eher im Mittelfeld rangiert. Billigeren Kaffee gibt es nur in Mumbai und Tel Aviv.