Der HTGF finanziert innovative Tech-Start-ups in der Frühphase. Nun hat mit NFON das erste Unternehmen aus der Start-up-Familie den Sprung an die Börse gemeistert. 

2008 war es, als der High-Tech Gründerfonds (HTGF) die Entscheidung traf in das Münchner Cloud-Telefonie-Start-up NFON zu investieren – und damit in eine Technologie, die damals noch in den Kinderschuhen steckte.

Zehn Jahre später ist NFON das erste Unternehmen aus dem Portfolio des HTGF, das den Sprung an die Börse gemeistert hat.

Am vergangenen Freitag bot das Unternehmen seine Aktien zu einem initialen Angebotspreis von 12 Euro pro Aktie an – bei Börsenschluss lag der Kurs bei 13,26 Euro. Mit dem Größteil der Erlöse aus dem IPO in Höhe von 50 Millionen Euro will NFON die weitere Internationalisierung, vor allem nach Frankreich, Italien und in die Niederlande finanzieren. Weiteres Geld soll in die Entwicklung zusätzlicher Dienste und Lösungen fließen.

Kunden in 13 europäischen Ländern

„Wir sind so überzeugt von NFON, dass wir von unserer Option, im IPO Aktien zu verkaufen, keinen Gebrauch gemacht haben. Der erfolgreiche Börsengang bestätigt unser Vertrauen – und der stabile Kurs zeigt, dass auch die Anleger an das Produkt und Unternehmen glauben“, sagt Markus Kreßmann, Partner beim High-Tech Gründerfonds, der NFON bereits seit 2008 im Portfolio des High-Tech Gründerfonds betreut.

Die NFON AG mit Hauptsitz in München ist der einzige paneuropäische Cloud PBX Anbieter und zählt eigenen Angaben zufolge über 15.000 Unternehmen in 13 europäischen Ländern zu seinen Kunden.