Das Startup Inventorum hilft bei der Verwaltung von Waren und Kunden. Auch in Online-Shops kann darüber verkauft werden.

Der 34-jährige Michael Brehm (links) war einst Geschäftsführer von StudiVZ und dann Investor bei erfolgreich verkauften Online-Firmen wie Brands4Friends oder Daily Deal. „Ich habe damals begeistert den Offline-Handel angegriffen“, sagt Brehm. Doch inzwischen sorgt er sich um die kleinen Läden und will ihnen helfen.

„Wir wollen die Händler ins 21. Jahrhundert beamen“, tönt Brehm. Dazu hat er mit Christoph Brem das Startup Inventorum gegründet. Sie haben ein iPad-Kassensystem entwickelt, in das zudem Software zur Verwaltung von Waren und Kunden integriert ist. Auch in eigenen Online-Shops oder bei Ebay kann darüber verkauft werden.

„Viele kleine Händler geben ihr Inventar dort noch manuell ein“, sagt Brehm.

Das führe zu verärgerten Kunden, wenn ein Artikel bestellt wird, aber nicht geliefert werden kann, weil das letzte Stück kurz zuvor im Laden verkauft wurde. Seit Ende 2012 arbeitet Inventorum an der Lösung, nun ist sie voll funktionsfähig. Bisher habe es nur sehr teure Softwarelösungen gegeben, Inventorum soll unter 100 Euro pro Monat kosten.

Über 1000 Kunden gibt es bereits. Zudem haben die Berliner namhafte Partner überzeugt. ECE, der größte Betreiber von Einkaufszentren in Europa, und PayPal testen Ende des Monats in Hamburg und Essen eine neue App für Shoppingcenter und arbeiten dabei mit Brehm und Brem zusammen.