BigRep

Das Start-up hat sich auf 3-D-Drucker spezialisiert, die Einzelteile produzieren sollen, etwa für Möbel oder für Autos Allein im vergangenen Jahr verkaufte Gründer René Gurka 100 Geräte, die immerhin bis zu 50.000 Euro kosten und unter anderem von Universitäten genutzt werden. Aber die Kosten für den Bau der Drucker sind hoch, so dass das Start-up wohl erst ab 2017 Gewinne erzielen kann, der Umsatz liegt immerhin schon im Millionenbereich.

„Ich ärgere mich schon ärgert, dass wir nicht noch bekannter sind“, sagt Gründer René Gurka. Denn schon jetzt gehören die Drucker zu den größten auf dem Markt und sind über 90 Prozent günstiger als die der Konkurrenz. BigRep beschäftigt mittlerweile 60 Mitarbeiter, vor allem Ingenieure und Maschinenbauer. Diese Zahl solle in den nächsten fünf Jahren auf 500 Mitarbeiter an den Standorten New York, Singapur und Berlin steigen.

Eines haben die Berliner schon geschafft: Innerhalb von nur 18 Monaten sind sie zum Markt- und Technologieführer für Produkte aufgestiegen, die besonders großflächig und in Serie gedruckt werden sollen. So gehören etwa Automobilkonzerne und Kunden aus dem Maschinenbau zu den Abnehmern, die so ihre Prototypen herstellen können.

Das haben sie vor allem dem BigRep One zu verdanken, der nach eigenen Angaben zurzeit der größte auf dem Weltmarkt erhältliche Drucker, der Kunststoffe zum Schmelzen bei 65 Grad bringt und so die Produkte in 3D herstellt.