Die Plattform sammelt 10 Millionen Euro ein. In Zukunft sollen auch Maler, Möbelbauer und Fensterreiniger überall über Helpling gebucht werden können.

Gestartet war Helpling mit der Idee, Reinigungskräfte für Privathaushalte zu vermitteln. Im Januar hatte das Berliner Start-up bekannt gegeben, dass auch sogenannte „haushaltsnahe Dienstleistungen“ über das Portal gebucht werden können. Dazu zählen etwa Helfer bei der Entrümpelung, beim Umzug, bei Malerarbeiten oder beim Fensterputzen. Nach einem ersten Test hatte das Unternehmen diese neue Funktion auf insgesamt 20 deutsche Städte ausgeweitet.

Jetzt hat Helpling aus dem bestehenden Investorenkreis weitere 10 Millionen Euro eingesammelt, um die Angebote in allen Märkten einzuführen. „Das zusätzliche Investment ist für uns ein wichtiger Schritt, um Helpling als Marktplatz rund um das Thema Haushalt weiterzuentwickeln und damit die führende Marke für Kunden und Dienstleister zu schaffen“, sagt Mitgründer Benedikt Franke. Aktuell ist das Unternehmen unter verschiedenen Markennamen in neun Ländern aktiv – überwiegend in Europa, aber auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Singapur.

Insgesamt hat Helpling damit nach eigenen Angaben seit der Gründung vor etwa drei Jahren 67 Millionen Euro von Investoren eingesammelt. Zu den bisherigen Geldgebern zählen unter anderem Rocket Internet, Accel und Lakestar. „Uns freut es sehr zu sehen, dass sie nun global ihre Vision umsetzen, sämtliche haushaltsnahe Dienstleistungen aus einer Hand zu vermitteln“, sagt Hans-Jürgen Schmitz, Mitgründer und Managing Partner von Mangrove Capital Partners.