Landpack, die Sieger des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs, erzählen im Gründertagebuch von fallenden Eiern und wachsenden Aufgaben.

Mit Versandboxen aus Stroh gewann Landpack den WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb. Wie es weitergeht, lesen Sie ab sofort regelmäßig im Gründertagebuch. Der nächste Sieger wird übrigens gerade gesucht – Start-ups können sich hier bewerben.

April 2017: Kooperation mit führenden Verpackungshändlern.
Viele Landpack-Produkte sind jetzt auch bei den Händlern Medewo, Rausch und Transpak überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Das hat für uns und die Kunden vier Vorteile:
– Die Händler bieten neben unseren Verpackungen viele tausend weitere Verpackungsprodukte an und können so alles aus einer Hand liefern.
– Unsere Verpackungen sind jetzt auch in kleinen Stückzahlen für Kleinverbraucher verfügbar.
– Außerdem verfügen die Händler über ein breites Kundennetzwerk, auch in andere Industriebereiche hinein, jenseits der Lebensmittelbranche.
– Und zu guter Letzt wird endlich unsere Nachfrage in der Schweiz bedient, was wir aus logistischen Gründen bislang nicht angegangen sind.
Die ersten zwei LKW-Lieferungen werden gerade produziert.

24.April 2017: Planetary Boundaries: Landpack zu Gast bei Umweltschutz-Konferenz.
Auf der Planetary Boundaries Konferenz hat Landpack als geladener Sprecher sein Umweltschutzkonzept vorgestellt.Die hochrangig und international besetzte Veranstaltung in Düsseldorf wurde vom Bundesministerium für Umwelt, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Umweltbundesamt ausgerichtet. Planetary Boundaries ist ein Konzept, welches ökologische Belastungsgrenzen für den Planeten definiert. Werden diese Belastungsgrenzen überschritten, so besteht die Gefahr, dass sich das ökologische System plötzlich und irreversibel ändert. Der Vorteil des Konzeptes gegenüber anderen, wie beispielsweise dem CO2-Fußabdruck, ist der gesamtheitliche Ansatz, der alle kritischen Umweltauswirkungen in Betracht zieht. So ist bei Landpack durch die Verwendung von lokal verfügbarem Stroh und minimalem Energiebedarf der CO2-Fußabdruck im Vergleich zu Styropor sehr gering, aber zusätzlich ist das Stroh ein landwirtschaftliches Nebenprodukt für das kein neuer Flächenverbrauch entsteht. Planetary Boundaries kann also ein Konzept sein, mit dem Landpack und andere umweltbewusste Unternehmen Ihre Prozesse und Produkte optimieren können.

5.&8. Mai 2017: Galileo und n-tv haben bei uns gedreht.
Der zuständige Produzent von Pro7 hatte im Magazin der TU München über uns gelesen und einen Dreh angefragt. Zum ersten Mal haben wir ein Kamerateam bei uns in die Produktion gelassen. Besonders spektakulär war unser roher Eier-Falltest vom Balkon aus 5 m Höhe. Das Ei übersteht die Landung auf der Strohplatte unbeschadet. Danach hat Galileo für den Beitrag noch bei unserem Kunden Feinkost Käfer gedreht. Kurz darauf folgte ein Dreh mit n-tv.

10.Mai 2017: Ausbau des Management-Teams: Landpack sucht technischen Leiter und Leiter für operatives Geschäft.
Aufgrund des Wachstums von Landpack wollen wir das Management-Team breiter aufstellen. Deshalb suchen wir gerade zwei motivierte Gründertypen die Verantwortung übernehmen wollen und das operative Geschäft sowie die Entwicklung neuer Anlagentechnik vorantreiben.

Redaktion: Kristin Schmidt