Woran hakt es?
Die Herausforderung ist natürlich, das die Gründungsunterstützer sich wie im Internet üblich, standardisierten Prozessen anpassen müssen. Wie beispielsweise die Beantwortung einer Anfrage eines Nutzers innerhalb einer bestimmten Frist. Das erwarten die Gründerinnen und Gründer auch von unserer Plattform. Aber KfW und Bundeswirtschaftsministerium als Initiatoren der Plattform helfen uns, die Verbände zu erreichen. Und die wiederum helfen uns dann bei der Ansprache der Mitglieder.

Wie überzeugen sie denn die Einrichtungen?
Viele regionale Förderer merken, dass sie bei Google einfach nicht mehr vorkommen. Wir bündeln sie auf der Plattform und können durchaus eine gewisse Reichweite aufbauen. Und, das ist der Charme des öffentlichen Hintergrunds: Sowohl für Nutzer als auch für Anbieter ist die Plattform kostenlos.

Also sucht man private Risikokapitalgeber, die Start-ups finanzieren, bei Ihnen vergebens?
Im ersten Schritt sammeln wir die öffentlichen Anbieter und Institutionen ein. Aber natürlich ist es absolut sinnvoll, im nächsten Schritt auch Business Angels mit reinzuholen. Wir müssen in der Anfangsphase aber aufpassen, dass wir uns nicht überheben.